Volltextsuche über das Angebot:

28 ° / 14 ° Regenschauer

Navigation:
Google+
Pirna denkt über neues Parkhaus nach - Stadt lässt untersuchen, wie groß der Bedarf an Parkplätzen für Pendler und Wanderer am Bahnhof ist

Pirna denkt über neues Parkhaus nach - Stadt lässt untersuchen, wie groß der Bedarf an Parkplätzen für Pendler und Wanderer am Bahnhof ist

Den Bau eines Parkhauses am Busbahnhof lässt die Stadt Pirna prüfen. Der Bauausschuss gab grünes Licht für eine Analyse, ob der Bedarf von 300 bis zu 400 P+R-Stellplätzen auf der Freifläche an der Ecke Maxim-Gorki-Straße/Bahnhofstraße da ist.

Voriger Artikel
Skigebiete rechnen mit Besucheransturm – Sonderzüge von Dresden ins Erzgebirge
Nächster Artikel
Weihnachtsbäume aus Verkaufsraum gestohlen

Die grün markierte Fläche zeigt den potenziellen Standort für ein P+R-Parkplatz an der Maxim-Gorki-Straße. Im Norden befindet sich der Busbahnhof und der Bahnhof. Quelle: Stadt Pirna

Pirna. Von Silvio Kuhnert

"Pirna entwickelt sich immer mehr zur Drehscheibe des ÖPNV in der Sächsischen Schweiz", sagte Baubürgermeister Christian Flörke (parteilos).

Die Elbestadt hat bereits seit längerem Pläne, dass Parkangebot am Bahnhof und Busbahnhof zu vergrößern. Deshalb kaufte sie auch die Brachfläche an besagter Ecke, um 93 Stellplätze darauf anzulegen. "Es ist besser, noch einmal den Bau eines Parkhauses zu prüfen, bevor wir rund 300 000 Euro für einen Parkplatz ausgeben, der den Bedarf nicht deckt", meinte Flörke. Die Anregung für mehrere Parkdecks kam vom Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) und der Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz. "Die Fläche ist auf Grund des ÖPNV-Verknüpfungspunktes von S-Bahn, Fernbahnen, regionalen und lokalen Buslinien und der komfortablen Anbindung an A 17, B 172 und S 177 hervorragend geeignet", so Flörke.

Im Jahr 2010 wurde der P+R-Parkplatz am Bahnhof eröffnet. "Er ist zu 100 Prozent ausgelastet", berichtete VVO-Sprecher Christian Schlemper. Schon heute finden nicht mehr alle Pendler einen Platz für ihren Pkw. Beim täglichen Wechsel von der Straße auf die Schiene beobachtet der VVO einen Anstieg. "Seit 2003 ist die Zahl der Fahrgäste um acht Prozent gestiegen, obwohl im gleichen Zeitraum die Einwohnerzahl von Pirna um fünf Prozent sank", sagte Schlemper. Im Schnitt steigen heute werktags 6360 Menschen in eine S-Bahn auf dem Pirnaer Bahnhof ein.

Eine Stärkung des ÖPNV wünscht sich auch die Nationalparkverwaltung. "Dazu gehört ein System von Umsteigeplätzen", meint Nationalpark-Sprecher Hanspeter Mayr. Pirna biete sich dafür an. Denn dort hält nicht nur die S-Bahn, sondern vom Busbahnhof startet beispielsweise auch die Linie 241. Sie fährt über Bad Schandau das gesamte Kirnitzschtal entlang bis nach Hinterhermsdorf. Man könne zum Beispiel am Lichtenhainer Wasserfall aussteigen und an einer anderen Stelle wieder einsteigen. "Das ist ein ganz anderes Wandererlebnis", ist sich Mayr sicher, da die Ausflügler mehr vom Tal und dem Elbsandsteingebirge sehen. Denn steht das Auto auf einen der raren Parkplätze, muss der Rückweg beim Planen der Wanderroute mit einkalkuliert werden. Und bei der Rückfahrt nach Pirna besteht auch die Möglichkeit, auf die S-Bahn umzusteigen. So könnten die Wanderer den Stau auf dem Sonnenstein umgehen, so Mayr. Dort stehen die Autofahrer Stoßstange an Stoßstange fast jedes Wochenende.

Auch wenn die reichlich 4000 Euro teure Analyse einen Bedarf für das Parkhaus feststellen sollte, bleibt dessen Bau noch Zukunftsmusik. Frühestens 2015 kann die Stadt Pirna Geld dafür bereitstellen. Ungenutzt soll bis dahin die Brachfläche nicht bleiben. Mit Schotter wird das Areal soweit präpariert, dass es als Interims-Parkplatz zur Verfügung steht.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 08.12.2012

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Region News

Ob zur Entspannung, in der Mittagspause oder zum Spaß mit Freunden. Auf unserer Spieleseite können Sie wählen zwischen Denksport-, Geschicklichkeits-, Such- und Sportspiele. Jetzt gratis spielen im Spieleportal von DNN.de! mehr

17.08.2017 - 08:54 Uhr

Der CDU-Politiker widerspricht seinem Amtskollegen Boris Pistorius aus Niedersachsen und betont die besondere Gefährdung durch Verbrennungen

mehr