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Pirna: WGP-Mieter kommen schneller ins Netz

Pirna: WGP-Mieter kommen schneller ins Netz

In Sachen schnelles Internet hat die Städtische Wohnungsgesellschaft Pirna (WGP) einen Quantensprung vollzogen. Die Mieter in 6000 Wohnungen haben nun die Möglichkeit, mit einer Downloadgeschwindigkeit von maximal 100 Megabit pro Sekunde im Internet zu surfen.

Das Wohnungsunternehmen hat den Anbieter fürs Kabelfernsehen gewechselt. Kabel Deutschland versorgt die WGP-Häuser auf dem Sonnenstein, in Copitz, in der Innenstadt und in Neundorf nicht allein mit analogen und digitalen Fernsehprogrammen wie der vorherige Kabelnetzbetreiber. Über das TV-Kabel können sie nun auch telefonieren und im weltweiten Netz via PC unterwegs sein.

"Damit verfügen unsere Mieter über ein sehr gutes Angebot, was in Dresden so nicht zu finden ist", meint WGP-Geschäftsführer Jürgen Scheible. Mit dem Anbieterwechsel wird der Empfang von analogen und digitalen TV- und Radiosendern außerdem günstiger. Das Grundpaket kostet nun 9,95 Euro im Monat. Beim bisherigen Anbieter waren 12,49 Euro für analoges und zusätzlich 4,99 Euro monatlich für den Empfang im heimischen Pantoffelkino fällig. Der jetzige Preis bleibe die kommenden 15 Jahre stabil, versichert Scheible.

Damit die WGP-Wohnungen mittels des Kabelanschlusses mit Fernsehen, Internet und Telefon versorgt werden können, hat Kabel Deutschland in den vergangenen Monaten rund eine Million Euro investiert, um die Gebäude an ihr Netz zu bringen und die Hausverteilnetze für die neuen Anforderungen fit zu machen. "Dabei wurde 7000 Meter Koaxialkabel neu verlegt und acht Verstärkerschränke errichtet. Für rund 2600 Wohnungen wurden die Hausverteilnetze komplett erneuert", berichtet Dieter Krebs, Key-Account-Manager von Kabel Deutschland. Das Kabelnetz ist bereits für wachsende Bandbreitenanforderungen in Zukunft gerüstet. Aus technischer Sicht wären theoretisch schon heute Übertragungsraten von bis zu 400 Megabit pro Sekunde möglich. Kabel Deutschland besitzt in Pirna über 3000 Übergabepunkte und kann über 17000 Haushalte mit seinem Signal erreichen. Außen vor beim Turbo-Internet ist allerdings noch das Gewerbegebiet an der B172. "Wir sind mit Anbietern im Gespräch, um auch hier eine Lösung zu finden", sagt Stadtsprecherin Jekaterina Nikitin.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 25.05.2013

Silvio Kuhnert

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