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Pirna: Kita "Spieloase" soll dauerhaft im Steinhaus bleiben

Pirna: Kita "Spieloase" soll dauerhaft im Steinhaus bleiben

Der geplante Neubau für die Kinder der Kita "Spieloase" in Pirna ist vorerst passé. "Die Stadtverwaltung wird in der kommenden Sitzung den Stadträten vorschlagen, den derzeitigen Interimsstandort zum dauerhaften Standort auszubauen", teilte Stadtsprecher Thomas Gockel mit.

Wenn die Räte am kommenden Dienstag dafür grünes Licht geben, lässt die Verwaltung ein tragfähiges Nutzungs- und Finanzierungskonzept erarbeiten.

Während des Hochwassers im Juni 2013 wurde der Kindergarten wie schon in den Jahren 2002 und 2006 von den Elbefluten stark in Mitleidenschaft gezogen. Nach der erneuten Überschwemmung stand fest, dass ein Wiederaufbau des Stamm-Standortes Oberer Platz 12 nicht mehr in Frage kam. Die Kinder und Erzieher zogen in das Steinhaus an der Pestalozzi-Oberschule. Derweil bemühten sich die Stadtverwaltung und der Elternverein Spieloase, der Träger der Einrichtung, um Fluthilfemittel, um an einem hochwassersicheren Ort im Stadtteil Copitz eine neue Einrichtung zu bauen.

Ein Grundstück wurde schnell gefunden. Die Stadt kaufte die Brachfläche zwischen der Diesterweg Grundschule und dem Rewe-Supermarkt. Jedoch nach monatelangem Ringen kam vom Freistaat die Absage einer Förderung über den Wiederaufbauplan. Weil der Elternverein im alten Standort nur Mieter war, flossen keine Mittel für einen Ersatzneubau aus dem Fluthilfetopf.

Im vorigen Jahr suchten Stadt, Stadtrat und Elternverein nach einem neuen Plan, wie sie das rund 1,7 Millionen Euro teure Vorhaben stemmen können. Ein neues Finanzierungsmodell wurde gefunden. Es basierte auf drei Säulen. "So wurden im Haushaltsplan Eigenmittel der Stadt Pirna, Spenden und Fördermittel aus dem Fördermittelprogramm Kita-Invest vorgesehen", so Gockel. Am 20. Januar erreichte das Rathaus allerdings wieder eine Hiobsbotschaft. In absehbarer Zeit werden nicht die erhofften Fördermittel fließen. "Damit ist die geplante Gesamtfinanzierung erneut nicht gesichert", so Gockel. Da die Betriebserlaubnis für den Interimsstandort nur befristet ist, muss nun eine neue Lösung her.

Da der Vereinsvorstand sich einen Verbleib im Steinhaus vorstellen kann, will die Stadt nun eine dauerhafte Unterbringung der 28 Kinder dort in Angriff nehmen. Die Verwaltung möchte nun alle erforderlichen Umbaumaßnahmen prüfen. "Im Ergebnis dessen wird der Finanzbedarf ermittelt und eine neue Finanzierung erarbeitet", informierte Gockel. Dabei spricht sich die Verwaltung auch mit den Spendern ab, um eine entsprechende Bereitschaftserklärung für das neu angedachte Projekt einzuholen. Des Weiteren beabsichtigt die Stadt eine Förderung über das Programm "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren (SOP)" zu beantragen. Wenn die neue Finanzierung steht, soll der Umbau erfolgen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 10.03.2015

Silvio Kuhnert

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