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Pirna: Finanzierung für Spieloase steht

Pirna: Finanzierung für Spieloase steht

Nach dem Ausbleiben von Mitteln aus dem Fluthilfetopf für die Kita "Spieloase" in Pirna-Copitz haben Verwaltung und Stadtrat nun eine neue Finanzierung auf die Beine gestellt.

Auf der jüngsten Sitzung des Stadtparlamentes gab es grünes Licht, ein neues Gebäude über Spenden, Eigenmittel der Stadt und Fördermittel aus dem Programm Kita-Invest zu finanzieren. Insgesamt rechnet die Stadt mit Baukosten von fast 1,7 Millionen Euro. Rund 740000 Euro kommen aus dem Stadtsäckel. Das Geld soll nun in den Doppelhaushalt 2015/16 eingestellt werden.

Die Kindertageseinrichtung in Trägerschaft des Vereins "Elterninitiative Spieloase" war beim Elbehochwasser im vergangenen Jahr - wie 2002 auch - komplett überflutet worden. Für den Verein stand fest, dass die Kinder nicht wieder in das gemietete Objekt am Oberen Platz in Copitz zurückkehren sollten. Sie kamen in einem Haus neben der Pestalozzi-Oberschule unter. Das ist aber nur eine Interimslösung. Denn in einem hochwassersicheren Gebiet im Stadtteil soll eine neue Kita entstehen. Das Grundstück ist bereits ausgewählt. Es handelt sich um die Brachfläche zwischen Diesterweg-Grundschule und Rewe-Supermarkt.

Für die Finanzierung des neuen Gebäudes hatten Stadt und Elternverein auf Geld aus dem Wiederaufbauprogramm von Bund und Ländern gehofft. Das Vorhaben wurde im Wiederaufbauplan der Stadt anfangs auch bestätigt. Nach langem Hin und Her mit dem Fördermittelgeber kam in diesem Sommer der endgültige Ablehnungsbescheid. Grund: Fluthilfe hätte es nur für den Wiederaufbau des ehemaligen Kita-Gebäudes gegeben und nicht für einen Ersatzneubau. Den Antrag hätte der Eigentümer stellen müssen. Der Verein hatte das Haus nur gemietet und den Mietvertrag nach dem Hochwasser 2013 bereits gekündigt.

Der jetzige Finanzierungsplan setzt sich neben den Eigenmitteln der Stadt aus über 485000 Euro an Hochwasserspenden, die die Stadt nach der Juni-Flut erhalten hatte, und rund 441000 Euro Fördermitteln aus Kita-Invest zusammen. Silvio Kuhnert

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 07.10.2014

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