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Pestalozzistraße in Radebeul wird verbreitert, doch Kritiker sehen neues Gefahrenpotential

Pestalozzistraße in Radebeul wird verbreitert, doch Kritiker sehen neues Gefahrenpotential

Die Pestalozzistraße soll 2013 von der Kreuzung Hauptstraße bis zum Parkplatz am Technischen Rathaus ausgebaut werden. Dieser Abschnitt im Sanierungsgebiet ist Baubürgermeister Jörg Müller (parteilos) zufolge sicher zu finanzieren.

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Die Pestalozzistraße wird zunächst von der Hauptstraße bis zum Parkplatz am Technischen Rathaus ausgebaut.

Quelle: Stephan Klingbeil

Radebeul. Von Stephan KLingbeil

Werde der neue Haushalt bestätigt, könne der 400 500 Euro teure Ausbau starten - direkt nach den im Frühjahr 2013 geplanten Arbeiten in der Gartenstraße am Robert-Werner-Platz.

Ergäben sich noch weitere Geldquellen, könne außerdem der nicht gepflasterte Straßenabschnitt bis zur Schildenstraße saniert werden - für 188 700 Euro. Pläne für den kompletten Ausbau gibt es, aber zunächst konzentriere man sich auf die Sanierung des von Land und Bund zu zwei Dritteln geförderten ersten Teils.

Darüber hinaus soll der Gehweg auf der Nordseite, also am Lößnitzgymnasium, auf 2,50 Meter verbreitert werden. Wie die Straße danach aussehen soll, hat nun der Stadtrat beschlossen. Es gab jedoch fünf Gegenstimmen. Vor allem aus der Fraktion Bürgerforum/Grüne wurde Kritik an der Gestaltung laut. Sie sehen Fußgänger, Rollstuhl- und Radfahrer gefährdet. Der Weg an der Schulseite soll zwar breiter werden, jedoch wird die Fahrbahn von 5,80 Meter auf sechs Meter ausgebaut. Das müsse nicht sein.

"Eine Breite von 5,75 Meter wäre für das Verkehrsaufkommen dort sinnvoll", so Grünen-Stadträtin Gabriele Schirmer. Eine Breite von 5,50 Metern würde gar für den Begegnungsfall von Lkws auf dieser Trasse mit Tempo 30 ausreichen. Gefährliche Überholmanöver gebe es zudem bei schmaleren Straßen seltener.

Der Zulieferverkehr für die geplanten Handelsflächen solle auf direktem Weg via Sidonien-, Garten- und Hauptstraße erfolgen. Der "Schlenker" über den Abschnitt der Pestalozzistraße sei nicht nötig. Auch solle der Gehweg im Süden nicht wie geplant ab Rathausparkplatz in Richtung Schildenstraße schmaler, auf bis zu 1,45 Meter, gebaut werden. Genau das wäre der Fall, wenn man die Straße breiter baut und dafür nicht extra Privatflächen kaufen wolle. Dies belaste die Stadtkasse und stößt ohnehin quer durch die Fraktionen auf Ablehnung. Doch der Grünen-Antrag scheiterte. 22 von 28 Räten stimmten dagegen. Somit wird die Trasse breiter, genauso wie der Weg an der Schule. Nur so könne man Begegnungsverkehr ermöglichen, ohne jemanden zu gefährden, hieß es. Ferner könnte die Straße als Umleitung dienen. Dies ist wegen der Brückenarbeiten in der Schildenstraße schon jetzt der Fall. Alternativrouten, die alle Autos nutzen könnten, gibt es laut Müller dort nicht.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 22.09.2012

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