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Per Rad zum Baden nach Prerow an die Ostsee

Pirnaer Pedalritter unterwegs Per Rad zum Baden nach Prerow an die Ostsee

Mal eben schnell zum Baden an die Ostsee: mit dem Fahrrad sind elf Pedaleure aus Pirna nonstop von der Sächsischen Schweiz auf den Darß gestrampelt. Sie bewerkstelligten die 518 Kilometer lange Tour durch pure Muskelkraft und dem nötigen Sitzfleisch.

Morgens früh um 9 Uhr – frisch und munter stiegen die Pedalritter in Pirnas Kneipenmeile nach ihrem Frühstück aufs Rad, nach dem jeder dabei eine gehörige Portion Nudeln gegessen hatte

Quelle: Daniel Förster

Pirna/Prerow. Mal eben schnell zum Baden an die Ostsee: nicht im Auto, nicht in Bus oder Bahn, und auch nicht mit dem Flieger, sondern mit dem Fahrrad sind elf Pedaleure aus Pirna nonstop von der Sächsischen Schweiz auf den Darß gestrampelt. Sie bewerkstelligten die 518 Kilometer lange Tour durch pure Muskelkraft und dem nötigen Sitzfleisch. Eine Frau und zehn Männer – zwischen 30 und 49 Jahre alt - rollten mit ihren Rennrädern durch Ostdeutschland schnurstracks ins Ostseebad Prerow. .

Nach 19 Stunden und 20 Minuten reine Zeit im Sattel waren sie am Ziel. Unterm Strich waren sie 26 Stunden unterwegs. „Alle haben durchgehalten“, berichtet der Pirnaer Gastwirt Sandro Otto, Inhaber vom Málaga und Meridas. Er betreute die Akteure auf ihrer Fahrt und bewirtete sie. „Es ist alles glatt gelaufen. Keine Panne oder Platten, geschweige denn Unfälle“, sagt der 46-Jährige Nur einen Schauer hätten die Pedalritter über sich ergehen lassen müssen.

Nach einem Nudelfrühstück in seinem spanischen Restaurant Málaga hatten sich die Pirnaer Hobbyrennfahrer – darunter unter anderem Sascha Martin (36), Geschäftsführer vom ZirkelsteinResort Schöna, Marko Mehnert (39), Inhaber der ESB Bauelemente Heidenau, Uwe von Schroeter (44), Betreiber des Café Cappuccino in Pirna und Pianist, sowie Gunar Winter (38), Geschäftsführer vom Immobilien Service GmbH Pirna (ISP) - auf ihre Drahtesel geschwungen. Punkt 9 Uhr war der Startschuss zum Unterfangen „Pierow 16“ (Pirna – Prerow - Nonstop) in der Kneipenmeile von Pirnas historischer Altstadt gefallen. Auf der Brust von den einheitlichen Trikots prangten die Buchstaben „DäTdW“. „Das ärmste Team der Welt“ rolliert auf ein Bier in „Die kleine Kneipe“ Prerow stand auf dem Rücken. Dort am Stammtisch im Urlaubsort war die „Schnapsidee“ für dieses Abenteuer entstanden, erzählt Sascha Martin: „Mit den Inhabern des Lokals Klaus Grabs und Jörg Rennhack hatten wir uns im Freundeskreis vor einigen Jahren über Silvester befreundet. Seitdem besuchen wir uns öfter gegenseitig, feiern gemeinsam. Es ist eine dicke sächsisch-vorpommersche Freundschaft entstand.“ Bis es eines Tages von Pirnaer Seite hieß: „Wir kommen mit dem Fahrrad zu euch“, so Martin. Mit im Schnitt 26,8 Stundenkilometern ging es gen Norden. In Prerow trafen sie am Vormittag des nächsten Tages ein.

Von Daniel Förster

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