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Parkplatzstreit in coswig - Gespräche zum Ausbau der Lößnitzstraße geplant

Parkplatzstreit in coswig - Gespräche zum Ausbau der Lößnitzstraße geplant

Im Zoff um bald fehlende Parkplätze in der Coswiger Lößnitzstraße bahnen sich Gespräche an zwischen der städtischen Wohnbau- und Verwaltungs-GmbH (WBV) sowie der Wohnungsgenossenschaft Coswig (WGC).

Coswig. Von Stephan Klingbeil

Coswig. Im Zoff um bald fehlende Parkplätze in der Coswiger Lößnitzstraße bahnen sich Gespräche an zwischen der städtischen Wohnbau- und Verwaltungs-GmbH (WBV) sowie der Wohnungsgenossenschaft Coswig (WGC). Laut WBV-Aufsichtsrat Sven Böttger wolle man sich demnächst mit Vertretern des WGC-Vorstands an einen Tisch setzen und miteinander reden.

"Es gibt verschiedene Dinge aus dem Weg zu räumen", sagt Böttger. "So geht das doch nicht weiter." Schließlich arbeite man auch schon lange bei unterschiedlichen Veranstaltungen zusammen, so wie zum Beispiel vor knapp zwei Wochen beim im Spitzgrund beliebten Seniorennachmittag. Das zuletzt von Anfeindungen geprägte Verhältnis solle sich wieder entspannen. Beim WGC will man solche Gespräche mit der WBV bis Ende voriger Woche weder bestätigen, noch hat man sie dementiert.

Die Wohnungsbaugenossenschaft hatte verärgert auf Pläne der Stadt reagiert, auf der Lößnitzstraße die Zahl der Parkplätze zu verringern. Sie sah sich gegenüber der WBV benachteiligt. (die DNN berichteten). Am Silhouettenhaus sollten nach dem ab Herbst geplanten Ausbau der Straße für die dortigen WGC-Mieter nur noch 28 von 79 Längsparkplätzen übrig bleiben.

In einem Schreiben an ihre Mieter hat die WGC Stadt und Stadträte für die baldige Verschärfung der dortigen Parkplatzsituation verantwortlich gemacht. Zudem würde die städtische WBV begünstigt. Die Gesellschaft hätte im Gegensatz zur WGC noch zahlreiche Baumaßnahmen vor sich. Sie würde von einem niedrigeren Schlüssel bei der Bereitstellung von Parkplätzen profitieren. Gemeint ist die geänderte Stellplatzrichtlinie der Stadt. Schrittweise beginnend mit 0,5 Stellplätzen pro Wohnung soll die Stellplatzforderung angehoben werden. Die WGC betont, für ihre bisherigen Baugenehmigungen wäre jeweils immer de facto ein Schlüssel von 0,63 bis 0,83 gefordert worden. "Die neue Stellplatzsatzung trat in Kraft, als von der WGC kein weiterer Rückbau von Wohnungen mehr vorgesehen war", hatte René Kühnel vom WGC dazu gesagt. "Wir können somit von dem neuen Schlüssel nicht mehr profitieren."

Nichtsdestotrotz sorgte vor allem das erste Schreiben an die Mieter vom Juni sowohl im Rathaus als auch bei der WBV und mehreren Stadträten für Unverständnis. "Mir ist völlig unklar, was die WGC damit bezwecken will", hatte sich Innocent Töpper, Sprecher der Coswiger Grünen verwundert gezeigt und gefordert: "Allen Beteiligten muss daran gelegen sein, den Streit möglichst schnell beizulegen, um weiteren Schaden von der Stadt abzuwenden."

Im Rathaus hatte man betont, dass die Parkplätze, die wegfallen sollen, bisher nur ausnahmsweise geduldet wurden. Durchgangsverkehr ist dort nicht möglich. Daher sei von Vornherein klar gewesen, dass bei einem Ausbau auch diese umstrittenen Parkplätze verschwinden müssten. Sie sollen zu Gunsten eines verbesserten Verkehrsflusses zurückgebaut werden. Im dortigen Innenhofbereich hat die WGC ferner neue Stellflächen angelegt.

Die Lößnitzstraße im Wohngebiet Dresdner Straße wird zwischen Radebeuler und Lindenauer Straße saniert. Der Straßenbau ist in dem Areal schon länger geplant. Die Baukosten waren mit 260 000 Euro kalkuliert worden. 90 000 Euro an Fördermitteln würden aus dem Stadtumbauprogramm von Bund und Land beigesteuert.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 04.09.2012

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