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Ottendorfer Gemeinderat kippt Dresdner Zukunftsprojekt

Gewerbegebiet Ottendorfer Gemeinderat kippt Dresdner Zukunftsprojekt

Der Gemeinderat hat am vergangenen Montag die Pläne für ein gemeinsames Gewerbegebiet mit der Landeshauptstadt Dresden gekippt. Die ursprüngliche Pläne sahen vor das Weixdorfer Gewerbegebiet Promigberg perspektivisch um rund 40 Hektar, durch angrenzende Flächen im Ottendorfer Ortsteil Hermsdorf zu erweitern

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Quelle: dpa

Ottendorf-Okrilla. Der Gemeinderat hat am vergangenen Montag die Pläne für ein gemeinsames Gewerbegebiet mit der Landeshauptstadt Dresden gekippt. Die ursprüngliche Pläne sahen vor das Weixdorfer Gewerbegebiet Promigberg perspektivisch um rund 40 Hektar, durch angrenzende Flächen im Ottendorfer Ortsteil Hermsdorf zu erweitern. Dem entsprechend findet sich das Vorhaben „Interkommunales Gewerbegebiet“ auch im Dresdner Stadtentwicklungskonzept „Zukunft Dresden 2025+ als Schlüsselprojekt wieder. Bei Ansiedlung eines Großunternehmens hätten hier geschätzt bis zu 5000 neue Arbeitsplätze entstehen können.

Die Ottendorfer Kommunalpolitiker folgten nahezu einstimmig einem Antrag der LINKEN, wonach man für die Zukunft ein interkommunales Großprojekt grundsätzlich ausschließt. Den LINKEN zufolge müsste man ansonsten mit Nachteilen für die Gemeinde rechnen. Neben städtebaulichen und naturschutzrechtlichen Belangen wurden in der Beschlussvorlage auch infrastrukturelle Aspekte angeführt. Genährt wird der Sinneswandel im Ottendorfer Gemeinderat durch den Bundesverkehrswegeplan 2030. Er sieht in räumlicher Nähe zum Weixdorfer Gewerbegebiet eine neue Autobahnanschlussstelle vor.

Infolge müsste Ottendorf-Okrilla zugunsten Weixdorfs auf die Anschlussstelle Hermsdorf verzichten. Wodurch das 150 Hektar große Ottendorfer Gewerbegebiet schlechter erreichbar wäre. Was im Gemeinderat kritisch gesehen wird und der Schlussstrich gezogen wurde. Denn ohne die Hermsdorfer Flurstücke kann Dresden das Gewerbegebiet am Promigberg nur minimal erweitern. Womit aus Ottendorfer Sicht eine neue Autobahnanschlussstelle in Weixdorf überflüssig wäre und die Hermsdorfer Abfahrt bleiben könnte.

Von Werner Peters

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