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Ottendorf-Okrilla: Nach Brandanschlag auf Rathaus zweiter Vorfall

Ottendorf-Okrilla: Nach Brandanschlag auf Rathaus zweiter Vorfall

Nach dem Brandanschlag auf das Rathaus von Ottendorf-Okrilla am Donnerstag vorletzter Woche verdichten sich die Hinweise auf das Motiv. Vieles spricht dafür, dass der oder die Täter Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung einschüchtern wollen.

Die Kriminalpolizei prüft derzeit intensiv, ob es einen Zusammenhang zwischen dem Anschlag und einem weiteren Vorfall gibt. Wie es heißt, wurde kurz nach dem Brandanschlag ein Papierkorb vor dem Rathaus mit Abfällen aus einem McDonald's Restaurant restlos vollgestopft.

Dabei könnte es sich durchaus um eine weitere Warnung handeln. Denn derzeit ist man im Rathaus intensiv mit der Ansiedlung von McDonald's und einer Tankstelle an der Autobahnabfahrt beschäftigt. Bürgermeister Michael Langwald (parteilos) befürwortet das Projekt. Zustimmung hat bereits auch Gemeinderätin Ute Reichenauer (Linke) signalisiert, weil sie um den Zuspruch durch Jugendliche weiß. Weniger begeistert sind die Anwohner der nahen Wohnsiedlung. Befürchtet wird ein Dominoeffekt. Denn neben dem geplanten Tankstellenstandort befindet sich eine Industriebrache. Entsprechend urbanisiert würde sich diese Fläche schon als Autohof eignen. Dass solche Örtlichkeiten auch Prostituierte und Kriminelle anlocken, macht die hitzigen Debatten verständlich.

Auch Geschäftsleute haben Bedenken geäußert. Vor allem dass der Brandanschlag unmittelbar nach Ende einer Ortschaftsratssitzung erfolgte, auf der quasi eine Vorentscheidung zugunsten der Burgerbraterei fiel, lässt die Gerüchteküche im Dorf kochen. Fakt ist: In Sachen Brandanschlag gehen Insider davon aus, dass es sich um einen symbolischen Akt handelt. Denn die eingesetzte Benzinmenge war zu gering. Dafür spricht, dass nur geringer Sachschaden in Höhe von rund dreihundert Euro entstanden ist. Auch waren die Flammen beim Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr bereits erloschen. Auf der Suche nach den Tätern tappt die Polizei bislang im Dunkeln. Denn abends nach 22 Uhr geht es auf der Radeburger Straße relativ ruhig zu. Nach DNN-Erkenntnissen haben die Anwohner jedenfalls keine brauchbaren Beobachtungen gemacht.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 24.04.2014

Werner Peters

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