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Ortsvorsteher Gernot Heerde: Reges Baugeschehen in Graupa

Ortsvorsteher Gernot Heerde: Reges Baugeschehen in Graupa

Graupa lockt Häuslebauer an. Das Bebauungsgebiet am Gärtnerweg soll weiter wachsen. Was in dem Pirnaer Ortsteil außerdem passiert, erklärt Ortsvorsteher Gernot Heerde im DNN-Interview.

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Gernot Heerde

Quelle: Silvio Kuhnert

Frage: Herr Heerde, 2014 ist viel passiert in Graupa. Was war der wohl bedeutendste Moment für die Ortschaft?

Gernot Heerde. Drei Ereignisse waren von großer Bedeutung. Die Fertigstellung der Ortsumgehung war für Bonnewitz ein ganz besonderer Tag. Endlich gibt es deutlich weniger Verkehr durch den Engpass im Tal, was natürlich für Fußgänger und Radfahrer ganz bedeutsam ist. Die Kinder haben sich natürlich sehr über den Spielplatz "Hohe Brücken" im Schlosspark gefreut. In der Reihe der Geschichtenspielplätze der Stadt Pirna wurde in Graupa der dritte geschaffen. Der Baubeginn für ein neues Kita-Gebäude ist natürlich für junge Familien ganz wichtig. Die jetzige Kindertagesstätte ist von der technischen Ausstattung her noch auf DDR-Niveau. Mit der neuen modernen Einrichtung werden Betreuungsplätze für noch mehr Kinder als jetzt geschaffen. Zurzeit ist auf der Baustelle Winterpause. Im März sollen die Bauarbeiten weitergehen. Die Fertigstellung ist in 2016 geplant.

Sie sagten, es werden mehr Betreuungsplätze geschaffen. Gibt es wieder mehr kleine Graupaer?

Wir haben derzeit ein reges Baugeschehen im Ort. Es baut nicht nur die Stadt eine neue Kindertagesstätte sowie die Dorfgemeinschaft Dittersbach eine neue Werkstatt für Menschen mit Behinderung nördlich der Richard-Wagner-Straße, sondern zahlreiche Eigenheime entstehen. Es werden viele Baulücken geschlossen und im Bebauungsgebiet am Gärtnerweg haben bereits die ersten Häuslebauer ihre eignen vier Wände bezogen.

Ist Graupa im Wachstum begriffen?

Es sind vor allem junge Familien, die nach Graupa ziehen. Das wird sich sicher in der Einwohnerzahl niederschlagen. Das Bebauungsgebiet am Gärtnerweg ist bereits zu fast 90 Prozent vermarktet. Aufgrund der anhaltenden Nachfrage nach Bauland soll es noch erweitert werden. Zurzeit ist die dafür notwendige Änderung des Flächennutzungsplanes in Arbeit. Die Stadt Pirna hat sich auf die Fahnen geschrieben, die Einwohnerzahl wieder über 40 000 zu steigern. Zum Erreichen dieses Zieles wird Graupa mit beitragen.

Beim Blick in den umfangreichen Veranstaltungskalender fällt auf, dass das Ortsfest wieder auf Anfang August verlegt wurde. Warum?

Sinkende Teilnehmerzahlen und zunehmend kritische Hinweise hatten den Veranstalter, den Verein ProGraupa, dazu veranlasst, ab 2014 neue Wege zu gehen. Um unser Fest außerhalb der Ferien durchzuführen, fand es vergangenes Jahr vom 12. bis 14. September statt. Leider stand dieser Termin in starker Konkurrenz zu anderen Veranstaltungen und wettermäßig unter keinem guten Stern, so dass wir uns entschlossen haben, wieder zum alten Termin, dem zweiten Augustwochenende, zurückzukehren. In diesem Jahr fällt dieser zwar wieder in die Sommerferien, ab 2016 liegt er aber außerhalb dieser. Dann steht auch ein besonderer Höhepunkt an. 2016 feiern wir 666 Jahre Graupa. Zum Dorffest wird es dann einen großen Umzug geben.

Ein Unfallschwerpunkt von Pirna in Richtung Graupa wurde mit dem Bau der Ampeln an der Anschlussstelle Äußere Pillnitzer Straße zur S177 entschärft. Muss nicht auch eine bessere Lösung für Radfahrer und Fußgänger an der Kreuzung am ehemaligen Wasserwerk Tännicht her?

Über die Staatsstraße 167 führen der Schulweg sowie der Fernradweg Bayreuth-Zittau. Mit Fertigstellung der neuen S177 hat der Verkehr stark zugenommen. Eine Querung der Staatsstraße wird immer schwieriger. Zwar gibt es ein Tempolimit von 60 Kilometer je Stunde. Aber nicht jeder Kraftfahrer hält die Geschwindigkeitsbegrenzung ein. Es ist ein Gefahrenpunkt. Der Ortschaftsrat wünscht sich an dieser Stelle einen Kreisverkehr. Kurzfristig wären eine bessere Ausschilderung beziehungsweise Hinweisschilder, dass Fußgänger und Radfahrer diesen Bereich queren, wünschenswert.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 29.01.2015

Silvio Kuhnert

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