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Ortsdurchfahrt von Reinhardtsgrimma ist ab Montag dicht

Straßenbau Ortsdurchfahrt von Reinhardtsgrimma ist ab Montag dicht

Die Ortsdurchfahrt von Reinhardtsgrimma wird ab Montag zu einer Sackgasse. Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr lässt die S 183 in einem ersten Bauabschnitt grundhaft ausbauen. Für Autofahrer hat dies Umwege zur Folge.

Bis August 2017 ist die Ortsdurchfahrt von Reinhardtsgrimma wegen des grundhaften Ausbaus der S 183 gesperrt.
 

Quelle: Archiv

Pirna.  Ab Montag ist die Ortsdurchfahrt von Reinhardtsgrimma dicht. Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) beginnt mit der Sanierung der Staatsstraße S 183. Im 1. Bauabschnitt erfolgt der grundhafte Ausbau ab dem Ortseingang aus Richtung Kreischa. Dieser erstreckt sich auf rund 420 Meter und reicht bis zur Ortsmitte. Im Zuge des Bauvorhabens werden die Kreuzungen zur Grimmschen Hauptstraße (K 9007) und zur Cunnersdorfer Straße (K 9022) umgestaltet. Zudem bekommt die Ortsdurchfahrt neue Gehwege und fünf neue Stützmauern. Im Zuge des Straßenbaus werden sämtliche Ver- und Entsorgungsleitungen neu verlegt. Und die Stadt Glashütte lässt in ihrem Ortsteil die Straßenbeleuchtung entlang der S 183 in diesem Bauabschnitt erneuern. „Allein die Bauarbeiten, die vom Lasuv vergeben wurden, haben ein finanzielles Volumen von circa 1,2 Millionen Euro. Die Gemeinde ist mit rund 500 000 Euro an diesen Kosten beteiligt“, teilte Lasuv-Sprecherin Isabel Siebert mit.

Um die Behinderungen für den Straßenverkehr so gering wie möglich zu halten, lässt das Landesamt nicht komplett auf dem gesamten ersten Bauabschnitt bauen. Sondern die Strecke ist in fünf Teilabschnitte eingeteilt, die jedoch jeweils voll gesperrt sind. Die erste Baustelle umfasst den Knotenpunkt der S 183 mit der Grimmschen Hauptstraße und reicht bis an die Schloßgasse. Dort beginnen am Montag die Bauarbeiten. Rund 16 Wochen Bauzeit sind für Kanalarbeiten, Leitungsverlegungen und den Bau einer Stützwand veranschlagt.

Im zweiten Teilabschnitt erstreckt sich das Baufeld von der Schlossgasse bis an die Neue Straße. Rund neun Wochen werden sich die Bauarbeiter in diesem Bereich aufhalten. Danach schließt sich der dritte Teilabschnitt an, der die Umgestaltung des Kreuzungsbereichs mit der Cunnersdorfer Straße umfasst. Acht Wochen sollen diese Arbeiten andauern. Dann ist erst einmal Winterpause.

Sobald die Witterung es Anfang 2017 zulässt, geht es mit dem vierten Teilabschnitt weiter. Dieser sieht den Ausbau der Anbindung der Cunnersdorfer Straße vor. Vier Wochen sollen die Bauarbeiten dafür dauern. Im Anschluss daran wird der fünfte und letzte Teilabschnitt realisiert. Dieser reicht von der neu gestalteten Kreuzung bis zur Schloßgasse. Hier sind umfangreiche Arbeiten an Kanälen und Leitungen vorgesehen, die rund 19 Wochen Bauzeit in Anspruch nehmen. Bis August 2017 sollen die Arbeiten beendet sein, informierte das Lasuv.

Autofahrer müssen während des gesamten Zeitraumes ab Montag bis August nächsten Jahres längere Wege in Kauf nehmen. Für den Durchgangsverkehr von Schmiedeberg nach Kreischa und umgekehrt ist eine Umleitung großräumig über die B 170 ausgeschildert. Der übrige Verkehr aus Richtung Kreischa und den dortigen Nebenstrecken in Richtung Süden wird über Hirschbach (K 9023) und Dippoldiswalde (S 190) umgeleitet. Kraftfahrer, die aus den südlichen Regionen Schmiedeberg und Glashütte kommen, müssen die S 190 oder die Müglitztalstraße (S 178) über Hausdorf nehmen, um nach Kreischa zu gelangen.

Von Silvio Kuhnert

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