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Olympia 2026 in Sachsen? Bürgermeister von Altenberg will Winterspiele ins Erzgebirge holen

Olympia 2026 in Sachsen? Bürgermeister von Altenberg will Winterspiele ins Erzgebirge holen

Erst vor drei Tagen sind Bayerns Sportfans im olympischen Tränenmeer versunken, jetzt sind die Sachsen dran. Zumindest, wenn es nach Thomas Kirsten geht. Altenbergs Bürgermeister will die Olympischen Winterspiele 2026 in den Freistaat holen.

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Finden hier die Olympischen Winterspiele 2026 statt? Zwei Ski-Langläufer sind auf einer Loipe im verschneiten Altenberg unterwegs.

Quelle: dpa

Die Idee stammt von Kirsten, Steffen Große und der ehemaligen Weltklasse-Skeletonfahrerin Diana Sartor.

Das Trio gehört zu den Freien Wählern und hatte nach Aussagen von Große schon länger die Idee, Olympia ins Erzgebirge zu holen. „Doch das schien sich durch die Münchner Pläne nicht verwirklichen zu lassen, weil es ja keinen Sinn machen würde, mit zwei deutschen Kandidaten anzutreten.“ Jetzt, da die bayrische Landeshauptstadt durch das Bürgervotum keine Bewerbung abgibt, sei eine neue Situation entstanden. Kirsten will das Projekt morgen Innenminister Markus Ulbig (CDU) vorstellen. Der Deutsche Olympische Sportbund wurde telefonisch über die Pläne informiert.

Das benachbarte Tschechien soll für die alpinen Wettbewerbe in die Bewerbung einbezogen werden, Leitstadt für die Bewerbungs-Broschüre Dresden werden. Sport- und Trainingsstätten könnten unter anderem in Klingenthal, Oberwiesenthal, Altenberg, Dresden und Chemnitz stehen. Altenberg mit Bob- und Rodelbahn liegt nah an der Grenze zu Tschechien. Kirsten, ehemaliger Biathlet, verwies auf Erfahrungen Sachsens mit Olympiabewerbungen. „Die Bewerbung mit der Leitstadt Leipzig für die Sommerspiele 2012 hatte bereits zwei Stufen erfolgreich genommen. Wir Sachsen haben gute Argumente, wir können das.“

Dresdens Sportbürgemeister Winfried Lehmann sieht das eher skeptisch: „Ich denke, nach der gescheiterten Münchner Bewerbung muss sich der DOSB erst einmal sammeln und neu sortieren. Für einen – wenn überhaupt – nächsten Bewerbungsversuch braucht es jetzt eine Karenzzeit. Und: Wenn die wintersportstärkste Region in Deutschland so eine Bewerbung nicht auf die Reihe bekommt, glaube ich nicht, dass es anderswo realistisch ist. Zudem hat der gescheiterte Versuch Leipzigs die Sommerspiele 2012 ausrichten zu dürfen gezeigt, dass eine sächsische Bewerbung ohnehin kaum Chancen hat.“ Damals war ein nachhaltiges Konzept mit Sportstätten im gesamten Land auf Drängen des IOC über den Haufen geworfen und einer Konzentration auf die Stadt Leipzig geopfert worden. Letztlich waren die Bemühungen auch mit dem überarbeiteten Konzept aussichtslos, Leipzig schon vor der Endrunde der Abstimmung aus dem Rennen.

Steffen Große erklärte: „Wir wollen mit den Winterspielen auch neue Impulse für Ostsachsen setzen. Wir wollen das Verkehrsnetz erheblich verbessern, die Wirtschaft ankurbeln und den Tourismus ausbauen. Alle Investitionen wirken weit über die Olympiabewerbung hinaus. Es geht um einen neuen Schwung für den Freistaat Sachsen.“

dpa / tom

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