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Oberligist Heidenau spielt remis - Landesligist Radebeul unterliegt Görlitz

Oberligist Heidenau spielt remis - Landesligist Radebeul unterliegt Görlitz

Am 8. Spieltag der Fußball-Oberliga trennten sich der Heidenauer SV und Einheit Rudolstadt im Duell der Neulinge 1:1 (0:1). Vor 350 Zuschauern waren die Gäste durch Steven Sonnenberg in Führung gegangen (31.), ehe der Tscheche Vit Turtenwald in der 56. Minute den Ausgleich markierte.

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Vit Turtenwald (am Ball) traf zwar zum 1:1-Ausgleich für seine Heidenauer, sah aber in der 82. Minute die Gelb-Rote Karte.

Quelle: Marko Förster

Heidenau/Radebeul . Heidenau/Radebeul (DNN). Am 8. Spieltag der Fußball-Oberliga trennten sich der Heidenauer SV und Einheit Rudolstadt im Duell der Neulinge 1:1 (0:1). Vor 350 Zuschauern waren die Gäste durch Steven Sonnenberg in Führung gegangen (31.), ehe der Tscheche Vit Turtenwald in der 56. Minute den Ausgleich markierte. Der HSV verteidigte mit dem fünften Remis der laufenden Serie seinen Platz im oberen Tabellendrittel der Süd-Staffel (5.).

An der Staffelspitze stehen mit Wacker Nordhausen (2:0 in Aue) und der Drittliga-Reserve des Halleschen FC weiterhin zwei Aufsteiger. "Wir haben nicht unseren besten Tag erwischt und spielerisch nicht überzeugt", schätzte HSV-Trainer Bernd Fröhlich kritisch ein. "Dennoch gab es genügend Chancen, um dieses Duell zu unseren Gunsten zu entscheiden." Allerdings wirkten die Gäste vor der Pause kompakter und konzentrierter. Obwohl der HSV durch Vit Turtenwald, Matthias Walther und Alexander Eißrich die ersten Möglichkeiten besaß, gingen die Rudolstädter nach einem Eckball von Kapitän René Rudolph in Führung. Einheits Torjäger Steven Sonnenberg sprang am höchsten und köpfte ein (31.). Es war bereits der fünfte Saisontreffer des 28-Jährigen, der schon für den BFC Dynamo, Jena, den Chemnitzer FC, Meuselwitz und Plauen höherklassig stürmte. "Ich hatte vor ihm gewarnt", so Bernd Fröhlich. "Eigentlich hatten wir ihn im griff, aber einen Mann seiner Klasse kann man nicht komplett ausschalten."

Nach dem Rückstand kurbelten die Gastgeber das Spiel über Christian Fröhlich und Vit Turtenwald an, "doch unseren Aktionen fehlte irgendwie die Schneidigkeit", kritisierte der Coach. "Hinzu gesellten sich einige Stockfehler und Ungenauigkeiten im Aufbauspiel."

Nach der Pause wirkten die Gastgeber wie verwandelt, verlagerte sich das Geschehen vor das Tor der Gäste. "Alex" Eißrich ließ zwei gute Möglichkeiten liegen, ehe Turtenwald der Ausgleich gelang. Linksverteidiger Frank Kaiser passte auf Pavel Dobry, der den Ball aber passieren ließ, dahinter lief der Tscheche ein und traf per Flachschuss zum 1:1 (56.). Und Heidenau blieb am Drücker, aber der Siegtreffer wollte nicht fallen. Der junge und zeitweise überforderte Schiedsrichter Johannes Schipke aus Leipzig schickte schließlich Turtenwald mit der Ampelkarte vom Platz (82.) und zeigte weiteren fünf Elbestädtern Gelb. Derweil versäumte er es aber, Sonnenberg nach einer Tätlichkeit mit der Roten Karte vom Feld zu schicken, sondern zeigte ihm nur Gelb. "Der Schiedsrichter war ganz schwach, aber den Sieg haben wir selbst verschenkt", stellte der HSV-Coach bei aller Kritik an der schwachen Spielleitung klar.

Dank einer kämpferisch vorbildlichen Leistung schafften die Radebeuler Landesliga-Kicker gestern ein 1:1 (1:0) bei Gelb-Weiß Görlitz. Die Neißestädter verpassten dadurch den Sprung auf Platz drei, der RBC ist Tabellenzehnter. "Meine Jungs haben in der ersten Halbzeit die taktischen Vorgaben hervorragend umgesetzt", freute sich RBC-Coach Jan Seifert. Für die Pausenführung sorgte Thomas Weiss nach schönem Zuspiel von Ronny Kreher (22.). Schon nach fünf Minuten hatte Kapitän Robert Heiße den Görlitzer Torhüter Zwahr auf die Probe gestellt. Auf der Gegenseite war dessen Kollege Toni Bunzel bei zwei Freistößen von Gajewski (7., 29.) auch auf dem Posten. Nach der Pause begann mit der Gelb-Roten Karte für Kreher (65.) die Abwehrschlacht der Gäste. "Als die Kräfte nachließen, mussten wir einige brenzlige Situationen überstehen", gab Seifert zu. Der Görlitzer Ausgleich durch Jonathan Schneider (71.) kam nicht überraschend.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 22.10.2012

Jürgen Schwarz

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