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Oberliga: Heidenau bleibt weiter ohne Sieg - Dynamo II verliert beim FCO

Oberliga: Heidenau bleibt weiter ohne Sieg - Dynamo II verliert beim FCO

Aufsteiger FC Oberlausitz feierte bei der U 23 der SG Dynamo ein 1:0 (0:0). Trotzdem musste Neugersdorf die Bautzener passieren lassen, die gegen Rudolstadt mit 3:0 (1:0) gewannen und sich aufgrund der besseren Tordifferenz an die Spitze setzten.

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Der Neugersdorfer Kopfball-Spezialist und Schütze des "goldenen" Tores Jan Nezmar (r.) gewinnt den Luftkampf gegen Dynamos Gelicio Aurelio Banze.

Quelle: Dehli-News / Frank Dehlis

Dagegen wartet Heidenau nach der 1:3 (0:2)-Niederlage gegen Markranstädt weiter auf den ersten Saisonsieg.

Dynamos Youngster boten eine respektable Partie, aber sie belohnten sich für den Aufwand nicht. Die Schwarz-Gelben setzten das erste Achtungszeichen. Eine Doppelchance von Pascal Ehrenberg wurde von FCO-Schlussmann Miroslav Samoel vereitelt. In der Folgezeit bestimmten die Gastgeber das Geschehen, während die Gäste auf Konter lauerten. Nach 22 Minuten jagte Philip Heineccius das Leder an den Pfosten. Ehrenbergs Kopfball war lehrbuchreif angesetzt, aber der FCO-Keeper klärte erneut spektakulär.

Nach Wiederanpfiff hatte Oliver Genausch die erste Möglichkeit zum Führungstor, schob aber das Streitobjekt am Pfosten vorbei. In der Folgezeit bekamen die Neugersdorfer mehr und mehr Oberwasser. Vor allem die Kopfbälle von Jan Nezmar sorgten immer wieder für höchste Alarmstufe im Dresdner Strafraum. In der 80. Minute musste sich Dynamos Schlussmann Nico Pellatz dem 36-Jährigen, der einst mit Liberec in der Champions League antrat, geschlagen geben. "Es war ein gutklassiges Spiel", resümierte FCO-Trainer Manfred Weidner. "Dynamo war stark, wir am Ende der glückliche Sieger. Wir wollen diese Liga bereichern und das ist uns bisher sehr eindrucksvoll gelungen."

In Bautzen bejubelten 550 Zuschauern drei Tore von Maik Salewski (39.), Sylvio Schwitzky (68.) und Alexander Schidun (89.). Sportchef Thomas Hentschel konnte erstmals auch seinen tschechischen Neuzugang Petr Novotny einsetzen, dessen Spielgenehmigung am Freitagabend eingetroffen war. Vor der Pause hielten sich die Strafraumszenen in Grenzen, wobei die Gastgeber deutliche Feldvorteile verzeichneten. "Wichtig war vor allem, die Ruhe zu bewahren. Die Rudolstädter waren in der Defensive sehr gut organisiert und da muss man einfach mit Geduld weiterspielen. Das haben die Jungs wirklich gut gemacht", lobte Hentschel. Platz eins ihm aber offensichtlich nicht so richtig ins Konzept. "Nach vier Runden Erster zu sein, zählt am Ende der Saison nichts. Ganz ehrlich, ich hätte auf Platz eins zu diesem Zeitpunkt verzichten können, weil man von dort nur noch nach unten fallen kann."

Beim Heidenauer SV wäre man froh, solche "Sorgen" wie die Bautzener zu haben. Bereits nach 360 Sekunden führten die Markranstädter mit 1:0. Zunächst hatte Torhüter Axel Keller großartig gegen Pascal Ibold geklärt, aber die Heidenauer bekamen den Ball nicht weg und Ibold setzte aus zehn Metern Entfernung erfolgreich nach. Einen verkorksten Abwehrschlag von Matthias Walther bestrafte Ibold mit dem 2:0 für die von Heiko Weber betreuten Gäste (37.). Zur zweiten Halbzeit kehrten die Platzbesitzer mit einer anderen taktischen Formation und personell verändert aus den Kabinen zurück. Ex-Borea-Kicker Jonathan Schulz, der sich in vielen Zweikämpfen aufgerieben hatte, wurde durch Markus Hexamer ersetzt. Im Angriff rackerten nun die beiden Tschechen Dobry und Chalupa. In der 67. Minute gelang ausgerechnet dem Ex-Markranstädter Robert Scannewin der Anschlusstreffer. Heidenau riskierte nun alles und wurde kurz vor Schluss ausgekontert. Der eingewechselte Angreifer Michael Preuß ließ Keller keine Abwehrchance.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 02.09.2013

Jürgen Schwarz

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