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Oberliga: Budissa Bautzen bezwingt Heidenau mit 2:0

Oberliga: Budissa Bautzen bezwingt Heidenau mit 2:0

Das Führungsquartett feierte ausnahmslos Heimsiege. Nordhausen gewann vor knapp 600 Zuschauern durch ein Tor von Eike Noparlik in der Anfangsminute mit 1:0. Die Harzer halten damit weiterhin alle Trümpfe in der Hand, denn sie haben als einziges Spitzenteam noch fünf Partien zu absolvieren.

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Stefan Richter im Tor der Bautzener war ständig auf der Hut und nicht zu überwinden.

Quelle: Torsten Zettl

Verfolger Hallescher FC II (drei Punkte zurück) setzte sich gegen Piesteritz mit 3:1 (0:0) durch, dürfte aber im Fall des Staffelsiegs auf den Aufstieg verzichten. Markranstädt bestätigte seinen Ruf als offensivstärkste Mannschaft im 16er Feld mit einem 5:0 (2:0) gegen Erfurt II. Ondrej Busch markierte allein vier Treffer. Zwar kann die Elf von Ex-DDR-Auswahlspieler Jürgen Raab auf die beste Tordifferenz der Titelanwärter verweisen, aber bei nur noch drei ausstehenden Spielen dürfte es kaum möglich sein, den 4-Punkte-Rückstand gegenüber Nordhausen noch aufzuholen.

Bautzen setzte sich gegen Heidenau vor 259 Besuchern mit 2:0 (1:0) durch. Tobias Naumann (6.) und der eingewechselte Sylvio Schwitzky (81.) erzielten die Tore. Die Gastgeber agierten über weite Strecken überlegen, versiebten aber viele Chancen oder scheiterten am starken HSV-Schlussmann Axel Keller. Die letzte Niederlage hatten die Bautzener übrigens in Heidenau kassiert (1:2), danach folgten 15 ungeschlagene Spiele. Die Chance, endlich den angestrebten Sprung in die Regionalliga zu vollziehen, ist dennoch gering, obwohl Spitzenreiter Nordhausen am 29. Mai nach Bautzen kommt. "Wir haben viel vom Rückstand aufgeholt, aber möglicherweise wird es trotzdem nicht ganz reichen", sagt Trainer Damian Halata, dessen Mannschaft noch vier Begegnungen bestreiten wird. Dennoch will Halata den Fokus bei seinen Schützlingen auf die minimale Titelchance richten: "Wir haben doch am letzten Spieltag der Bundesliga gesehen, was alles passieren kann. So oder so, wir werden uns sehr teuer verkaufen." Ob Halata im Falle des Nichtaufstiegs seinen bis 2014 laufenden Vertrag erfüllen wird, bleibt abzuwarten. In Bautzen mehren sich die Gerüchte, dass der 50-Jährige bei einem Verbleib in der Oberliga in der kommenden Saison nicht mehr als Übungsleiter auf der Bank sitzt.

In Heidenau laufen derweil die Planungen für die kommende Saison, obwohl Trainer Bernd Fröhlich den neuen 3-Jahresvertrag noch nicht unterschrieben hat. "Man hat gesehen, dass bei uns die Luft etwas raus ist", gab der HSV-Coach nach dem Derby unumwunden zu. "Die englischen Wochen haben geschlaucht. Bei einem Kader mit vielen älteren Spielern wirkt sich das noch gravierender aus." Allein fünf Stammkräfte musste der Heidenauer Trainer in der Spreestadt ersetzen, darunter mit Kapitän "Paule" Fröhlich, Vit Turtenwald und Matthias Walther drei gesperrte Spieler. "Wir haben den Titelkampf nicht beeinflusst", meinte Bernd Fröhlich nach der Niederlage in Bautzen mit einem Augenzwinkern. Dort waren einige Verantwortliche der FSV Budissa nicht so gut auf die Heidenauer zu sprechen, weil die wenige Tage zuvor ausgerechnet gegen den Spitzenreiter ihre erste Heimniederlage (1:5) kassiert hatten. Am kommenden Freitag erwartet der HSV übrigens die Markranstädter. "Dann haben wir die drei gesperrten Jungs wieder dabei und vielleicht auch den zuletzt angeschlagenen Arne Reetz", meint der Trainer. "Wir wollen natürlich versuchen, unseren sechsten Platz bis zur Endabrechnung zu verteidigen. Für einen Neuling wäre das eine hervorragende Platzierung."

Unmittelbar vor Heidenau rangiert die SG Dynamo Dresden II, die ihr Heimspiel gegen Erzgebirge Aue II bereits am 8. Mai ausgetragen hatte (1:0) und nur drei Zähler Rückstand auf den Bronzeplatz hat. Chefcoach Thomas Köhler und sein Assistent Björn Krügel nutzten das spielfreie Wochenende zu einer kleinen Abschiedsparty. Bekanntlich wird Köhler zukünftig nur noch als Torwarttrainer arbeiten. Sein Nachfolger wird Ex-Profi Jan Seifert, der vom Radebeuler BC zu den Schwarz-Gelben zurückkehrt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 21.05.2013

Jürgen Schwarz

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