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OB-Wahlkampf: Erste Herausforderin wirft ihren Hut in den Ring

Pirna OB-Wahlkampf: Erste Herausforderin wirft ihren Hut in den Ring

Der Oberbürgermeisterwahlkampf in Pirna nimmt Fahrt auf. Am 15. Januar kommenden Jahres sind die Einwohner der Sandstein-Stadt aufgerufen, ihr Stadtoberhaupt zu küren. Ina Hütter (CDU) soll Amtsinhaber Klaus-Peter Hanke (parteilos) herausfordern.

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Klaus-Peter Hanke

Quelle: Daniel Förster

Pirna. Der Oberbürgermeisterwahlkampf in Pirna nimmt Fahrt auf. Am 15. Januar kommenden Jahres sind die Einwohner der Sandstein-Stadt aufgerufen, ihr Stadtoberhaupt zu küren. Bislang hat nur Amtsinhaber Klaus-Peter Hanke (parteilos) seinen Hut in den Ring geworfen. Der 62-Jährige strebt eine zweite Amtszeit an und will Pirna weitere sieben Jahre regieren.

Bis jetzt haben sich andere Parteien bedeckt gehalten, ob sie einen Gegenkandidaten oder eine Gegenkandidatin ins Rennen schicken. Die CDU hat sich nun aus der Deckung gewagt. „Es ist ganz selbstverständlich, dass die stärkste Fraktion im Stadtrat einen Kandidaten aufstellt. Die Bürger müssen natürlich CDU wählen können“, meint Stadtverbandsvorsitzender Oliver Wehner in der Mitgliederzeitschrift Union-Intern.

Am 7. November wollen die Christdemokraten auf einer Mitgliederversammlungen nicht ihren Hanke-Herausforderer küren. Vielmehr soll es auf Vorschlag des Vorstandes und der Stadtratsfraktion eine Herausforderin sein. Sie schlagen den 133 wahlberechtigten Ortsmitgliedern gemeinsam vor, Ina Hütter zu nominieren. Wie der CDU-Stadtverband informiert, habe es in den zurückliegenden Monaten zahlreiche Gespräche mit potenziellen Bewerbern gegeben. „Nach einer finalen Vorstellungsrunde entschieden sich die Fraktions- und Vorstandsmitglieder, die Kandidaturbewerbung von Ina Hütter zu unterstützen“, teilt Stadtverbandssprecher Sandro Kunert mit. Sie ist momentan die einzige Kandidatin, die sich auf der Nominierungsveranstaltung zur Wahl stellt.

Ina Hütter ist 52 Jahre alt und gebürtige Pirnaerin. Die Unternehmerin stammt aus einer alten Handwerkerfamilie und saß von 2009 bis 2014 im Stadtrat, damals noch mit FDP-Parteibuch. Mit der Union bildete sie in jener Legislatur eine gemeinsame Fraktion. „Schon damals hat man mich gefragt, ob ich nicht in die CDU eintreten wolle“, berichtet die Mutter eines erwachsenen Sohnes. Nach der letzten Kommunalwahl 2014 entschied sie sich für einen Parteiwechsel. Die Liberalen hatten es nicht mehr in das Stadtparlament geschafft. In der Ortsgruppe gab es laut Hütter nur noch zwei bis drei aktive Leute, und eine davon war sie. „In vielen politischen Fragen gehen CDU und FDP synchron, etwa im Bereich der Wirtschaft. So muss Geld erst einmal erwirtschaftet werden , bevor es ausgegeben werden kann“, meint Hütter. Seit Sommer dieses Jahres ist sie Mitglied im Vorstand des Stadtverbandes. Sie möchte die erste Oberbürgermeisterin in Pirna werden.

Die Linkspartei befindet sich noch in der Findungsphase. Wie der Vize-Stadtverbandsvorsitzende Claus-Dieter Hampel auf DNN-Anfrage berichtet, habe die Ortsgruppe noch keinen Beschluss gefasst, ob sie überhaupt mit einem eigenen Kandidaten ins Rennen geht. Der Vorstand möchte sich in den nächsten Tagen dazu verständigen, die abschließende Entscheidung wird auf einer Mitgliederversammlung Ende November getroffen.

Der SPD-Ortsverein verzichtet dagegen auf einen eigenen Bewerber und unterstützt Amtsinhaber Hanke.

Silvio Kuhnert

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