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Normalität kehrt langsam nach Radebeul und Coswig zurück

Normalität kehrt langsam nach Radebeul und Coswig zurück

Die Bundeswehr ist abgezogen. Die Deiche halten bisher Stand. Nun beginnt in Radebeul und Coswig das Aufräumen nach der Flut. In Altkötzschenbroda können die Feuerwehrleute noch Hilfe gebrauchen.

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Radebeuler Feuerwehrleute sammelten gestern am Anger nasse Sandsäcke ein.

Quelle: Stephan Klingbeil

Radebeul/Coswig. Anders als beim Bau der Deiche aus Sandsäcken halfen gestern nur wenige mit, die unzähligen, aufgetürmten, nassen Sandsäcke in Abfallcontainern unterzubringen. Die Säcke werden nach Gröbern auf die Deponie gekarrt.

Wer Sandsäcke entsorgen will, kann sie sowohl am Hotel "Goldener Anker", als auch am Kirchvorplatz am Anger abliefern. Ein zentraler Sammelpunkt für die Sandsäcke befindet sich am Weißen Haus in der Kötzschenbrodaer Straße 60. Wer indes Sperrmüll los werden will, sollte ihn am Straßenrand abstellen. Müllautos werden heute und am Donnerstag tagsüber den Abfall abholen. Ferner ist die Firma Nehlsen unterwegs mit Kehrmaschinen und es sollen nun verstärkt Ein-Euro-Kräfte zur Reinigung von Wegen und beim Aufräumen zum Einsatz kommen.

Ebenfalls unterwegs in den von der Flut betroffenen Stadtgebieten Serkowitz, Füstenhain, Kötzschenbroda und der Kötzschenbrodaer Straße sind seit gestern Mitarbeiter der Stadt. In roten Westen ziehen sie von Haus zu Haus und informieren unter anderem über Hilfsangebote, stehen für Fragen bereit. Allerdings werden sie auch einen Blick auf die Deiche werfen. Nicht ohne Grund. Denn auf dem Flutschutzwall aus Erde an der Kötzschenbrodaer Straße sollen laut Feuerwehr Radfahrer unterwegs gewesen sein. Wer bei solchen Aktionen ertappt wird, könne künftig mit einer Anzeige rechnen.

In Coswig sind solche Vorfälle nicht bekannt. Dort normalisiert sich die Lage aber ebenso. Das Förderschulzentrum Peter Rosegger samt Sprachheilschule Sörnewitz sollen morgen öffnen. Gestern waren dort und in den Ortsteilen Kötitz und Brockwitz zahlreiche Schüler im Einsatz. Viele Einwohner, die entlang der Elbe gebaut haben, hätten nun richtig die Nase voll, hört man aus dem Landratsamt.

Im Landkreis wird aufgrund Beispiele wie dieser bereits darüber nachgedacht, ob die Aufgabe hochwassergefährdeter Siedlungen oder Straßenzüge in Orten an Elbufern nicht sinnvoll sein könnte. Betroffene würden dann entschädigt. Landrat Arndt Steinbach (CDU) hatte jüngst dazu eine Diskussion angeregt. "Die Debatte braucht Zeit und muss sehr sensibel sowie im Konsens mit Kommunen und Bewohnern geführt werden", so Sprecherin Kerstin Thöns.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 11.06.2013

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