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Niederau: Wunderasphalt soll lokalen Markt erobern

Niederau: Wunderasphalt soll lokalen Markt erobern

Die Strabau GmbH Meißen will den Markt mit Kaugummi-Asphalt erobern. Die Firma aus dem Niederauer Ortsteil Gröbern mit 40 Mitarbeitern hatte erst gegen Ende 2011 die Lizenz für diesen Mix für Deutschland und weitere europäische Länder bei der britischen Firma Macismo erworben.

Das Gemisch ist dort seit über sieben Jahren im Einsatz. Doch in Deutschland hatten die Briten vergeblich nach Partnern gesucht. Bei den großen Baufirmen stießen sie damit eher auf taube Ohren, erklärt Strabau-Projektmanager Sven Stumberger-Fischer auf DNN-Anfrage. Bei einigen überwiegt noch die Skepsis.

Anders die mittelständische Firma aus Gröbern, die 2011 einen Umsatz von sieben Millionen Euro gemacht hat. Dort sei man seit längerem auf der Suche nach einem geeigneten Mix gewesen, mit dem sich Schlaglöcher leichter, dauerhaft und letztendlich auch günstiger füllen lassen würden. Der Experte für dünne Asphaltdeckschichten in Kaltbauweise schlug zu, als man von den Plänen der Briten hörte. Zusammen mit den Baustoffwerken am Wetterberg vermarktet Strabau den elastischen Mix. Der Partner aus dem 16 Kilometer entfernten Ebersbach stellt den Mix her.

Beide Firmen wollen eine Marktlücke füllen. Denn der spezielle Kaltasphalt sei nicht nur langfristig lagerbar, er eigne sich auch "ideal für die schnelle und hochwertige Reparatur von Straßen und Wegen", sagt Stumberger-Fischer. "Dieser Mix ist flexibel, passt sich gut an die Ränder der Schlaglöcher an, wie Kaugummi, und man kann es selbst bei bis zu minus zehn Grad verwenden." Außerdem würde es anders als das einfache Heißasphalt, das Bitumgestein und Diesel enthalte, völlig frei sein von Lösungsmitteln. Man könne es notfalls sogar bei Nässe einsetzen, ohne das der neu aufgetragene Asphalt im Frühjahr darauf wieder geflickt werden müsse. So wie das nicht selten der Fall sei.

Mehrere Straßenmeistereien hätten das typische Winterprodukt schon getestet. In Altenberg wurden laut Stumberger-Fischer 15 Tonnen Kaugummi-Asphalt geordert, in das schwäbische Backnang würden nach Tests 25 Tonnen geliefert. In Coswig sei das Gemisch auf der Dresdner Straße bei Schachtdeckeln an der Shell-Tankstelle eingebaut worden.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 28.08.2012

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