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Neues Kinderhaus "An der Alten Ziegelei" in Meißen eingeweiht

Neues Kinderhaus "An der Alten Ziegelei" in Meißen eingeweiht

Meißen. "So geht Stadtentwicklung, die findet nämlich nicht auf dem Papier statt", sagte Oberbürgermeister Olaf Raschke (parteilos) mit unverholenem Stolz. Er war gestern zur feierlichen Einweihung in das Kinderhaus "An der Alten Ziegelei" gekommen.

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Während drinnen die lokale Politprominenz die Kita-Räume bestaunte, ließen es sich die Knirpse bei einer Schaukelpartie im Freien gut gehen.

Quelle: Uwe Hofmann

Der Neubau, der Platz für 78 Kinder bietet, steht mitten in einem Areal, in dem unter dem Namen Wohngebiet Rotes Haus Grundstücke an Häuslebauer verkauft wer- den. "Vor nicht allzu langer Zeit" habe er mit Stadtrat Wolfgang Tücks (ULM/FDP) die Idee diskutiert, perspektivisch mal einen Kindergarten zu bauen, um die Entwicklung des seit langem brach liegenden Gebiets anzuschieben, erinnerte Raschke.

Vor etwa einem Jahr konnte man dann den ersten Spatenstich tun, im Januar wurde das Haus schließlich bezogen. "Dass es so schnell ging, ist nur dem Landkreis Meißen zu verdanken", sagte OB Raschke. Aus dem Landratsamt flossen aus den jährlich zur Verfügung stehenden knapp sieben Millionen Euro für den Kitabau aus Bundes- und Länderprogrammen im vergangenen Jahr rund eine Million Euro an die Stadt. Den Rest der rund 1,64 Millionen Euro Baukosten hat Meißen selbst bezahlt.

Und das habe sich gelohnt, wie OB Raschke einschätzt. Man habe kaum mit dem Aushub im Gelände begonnen, als Aktivitäten im umliegenden Wohngebiet spürbar wurden. "Es gab Bauanfragen und Grundstücksverkäufe", sagte OB Raschke. Eine Entwicklung, die allerdings auch durch die derzeit niedrigen Zinsen befeuert wird. Um die Nachfrage im Gebiet nicht auszubremsen, will die Stadt in noch etwas für die Attraktivität tun. So ist die Einrichtung einer Bushaltestelle geplant, ebenso die Sanierung der Anliegerstraße zur Kita.

Die wird vom Trägerwerk Soziale Dienste betrieben. Der Anbieter, dessen Geschäftsführer Falk Stirner ein Duz-Freund von OB Raschke ist, betreibt in Meißen schon eine Reihe sozialer Einrichtungen wie die Ehe- und Familienberatung. Einen Kindergarten hatte er in der Porzellanstadt aber noch nicht. Ein solcher Start von Null auf 100 sei ungewöhnlich, meinte Stirner, weshalb man sich auch drei Monate Eingewöhnungszeit gegönnt hat, ehe man zur Einweihungsfeier lud. Die Bedingungen im Neubau sind dabei ideal: Es gibt im Gebäude durch eine Loggia viel Freiraum und viele kindgerechte Details, etwa einen Schlummerraum mit dimmbarem Licht und Wasserhähne in der Form von Enten. Außerdem gehört ein großzügiger Spielbereich im Freien dazu. Das Besondere an der Einrichtung ist, dass sämtliche Holzmöbel von einer Behindertenwerkstatt des Trägerwerks für Soziale Dienste hergestellt worden sind.

Mit dem Kinderhaus, das 54 Plätze im Kindergarten und 24 Plätze im Krippenbereich hat, ist Meißen fast durch beim Ausbau der Kitakapazitäten. Anfang April werde man noch den Anbau an der Kita Wichtelburg eröffnen, wo 30 neue Plätze entstanden sind, davon zwölf im Krippenbereich. Ein weiteres Projekt sei in diesem Jahr nicht mehr geplant, heißt es auf DNN-Anfrage. Ob das so bleiben kann, wird die Zeit zeigen. Im Kinderhaus "An der Alten Ziegelei" sind jedenfalls noch etwa zehn Plätze in der Altersgruppe frei, die 2016 eingeschult wird. Alle übrigen Plätze sind belegt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 26.03.2015

Uwe Hofmann

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