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Neues Güterterminal: Getreide geht über Heidenau in die ganze Welt

Neues Güterterminal: Getreide geht über Heidenau in die ganze Welt

Der neue Getreide- und Futtermittel-Umschlagbahnhof in Heidenau hat gestern seinen Betrieb aufgenommen. Von dem Gelände des so genannten Agro-Terminals am Ortsausgang in Richtung Pirna gehen künftig Güterzüge mit Getreideladungen - per Lkw aus Sachsen, Tschechien und Südpolen über die A 17 eingetroffen - auf ihre Reise in den Hamburger Hafen und von dort in die ganze Welt.

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Heute Abend soll der erste, mit 2100 Tonnen Getreide beladene Güterzug in Richtung Hamburg starten.

Quelle: Andor Schlegel

Heidenau. Von Christin Grödel

Heidenau. Der neue Getreide- und Futtermittel-Umschlagbahnhof in Heidenau hat gestern seinen Betrieb aufgenommen. Von dem Gelände des so genannten Agro-Terminals am Ortsausgang in Richtung Pirna gehen künftig Güterzüge mit Getreideladungen - per Lkw aus Sachsen, Tschechien und Südpolen über die A 17 eingetroffen - auf ihre Reise in den Hamburger Hafen und von dort in die ganze Welt. Gestern hat die HaBeMa Futtermittel GmbH damit begonnen, die Verladetechnik zu testen. 35 Waggons sollen bis heute Nachmittag beladen sein und am frühen Abend gen Hansestadt starten.

In den vergangenen elf Monaten hat die Firma mit Sitz in Hamburg ihre Niederlassung auf dem Gelände des ehemaligen Heizkraftwerks errichtet. Für 17,5 Millionen Euro sind eine Lagerhalle, ein Silo und vier Silozellen entstanden. Die Anlage verfügt über eine Lagerkapazität von 70 000 Tonnen. "Wir haben aber bereits eine Genehmigung für 150 000 Tonnen. Die Absicht besteht, die Anlage ab 2013 um das Doppelte zu erweitern. Dafür fehlt aber noch der Beschluss", informierte Jes-Christian Hansen, kaufmännischer Leiter der HaBeMa GmbH. Die Kosten dafür würden weitere elf Millionen Euro betragen. Die schon jetzt entstandenen zehn Arbeitsplätze könnten außerdem auf "20 + x" steigen, wie es Hansen formulierte.

Hat sich die Technik nach Inbetriebnahme eingestellt, werden die mehr als 500 Meter langen Züge drei Mal in der Woche - beladen mit 2100 Tonnen Getreide - in Richtung Hamburg fahren. "Die Nachfrage, besonders aus den tschechischen Regionen, ist sehr gut.. Damit können wir sehr zufrieden sein", gab Niederlassungsleiter Martin Teplý Auskunft. Das Gelände in Heidenau sei ein hervorragender Standort und gerade von Tschechen gefragt, was den aus Tschechien stammenden Teplý besonders freut.

"Ich bin sehr froh, dass die ehemals industriell genutzte Fläche wieder ans Netz gegangen ist", zeigte sich auch Heidenaus Vizebürgermeister Jürgen Opitz (CDU) zufrieden. Man müsse kein Grüner sein um zu erkennen, dass dieses Unternehmen nicht nur verkehrspolitisch eine tolle Geschichte ist.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 28.09.2012

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