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Neuer Schlichtungsversuch im Copitzer Zaunstreit

Neuer Schlichtungsversuch im Copitzer Zaunstreit

Anfangs waren die Fronten noch sehr verhärtet, als sich gestern die Bürgerinitiative (BI) "Naherholung Copitz" mit Herbert Marquard, Geschäftsführer der Stadtwerke Pirna, am Waldcampingplatz traf.

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Armin Müller, Sprecher der Bürgerinitiative "Naherholung Copitz", brachte seinen Unmut über den neuen Zaun am Natursee zum Ausdruck.

Quelle: Daniel Förster

"Der Zaun muss weg, eine andere Lösung wird nicht akzeptiert", machte BI-Sprecher Armin Müller die Position der Initiative zur neuen Grenzziehung am Natursee deutlich. Gegen den Zaun, der den Rundweg im Naherholungszentrum (NEZ) kappt, hat die BI bereits über 2000 Unterschriften gesammelt.

SWP-Chef Marquard wiederholte sein Kompromissangebot, dass während der Campingsaison die Tore von Ende März bis Mitte November täglich geöffnet werden. Außerdem lassen die Stadtwerke einen schon früher einmal bestehenden Weg wiederherstellen. Dieser führt um den Campingplatz herum und ist das ganze Jahr über nutzbar. Der Baubeginn ist Mitte April geplant, die Bauzeit beträgt rund vier Wochen. "Wir wollen um den See laufen und nicht durch den Wald", entgegnete Müller. Er wünscht sich eine Garantie, möglichst schriftlich fixiert, dass die Tore nicht irgendwann wieder geschlossen werden.

Um die Attraktivität des Campingplatzes zu steigern und mehr Gäste nach Pirna zu lockern, wird das Stellplatzangebot erweitert sowie um eine Campingklause und ein neues Sanitärgebäude ergänzt. Dieses ist im Gegensatz zu dem bestehenden Waschhaus auch winterfest. Damit besteht in Zukunft die Möglichkeit, auch Wintercamping anzubieten. Wenn der Campingplatz das ganze Jahr über betrieben werde, dann könnte der kleine Rundweg ganzjährig genutzt werden. Vorerst bat Marquard die BI: "Wir sollten uns gemeinsam die kommende Saison anschauen und im Anschluss ehrlich und fair auswerten, welcher Verbesserungen es künftig noch bedarf und welche Aufwertungen gut angekommen sind."

Nach dem Rundgang und den Erläuterungen zu den Plänen der Stadtwerke für das NEZ-Areal hatten sich die Gemüter etwas beruhigt. Die BI kommt Ende der Woche zusammen, um erneut über den Kompromissvorschlag zu beraten. Bei ihrer Entscheidung habe sie Tausende Unterschriften gegen den Zaunbau zu berücksichtigen, so Müller.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 05.03.2015

Silvio Kuhnert

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