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Neuer Posten für Ex-Schulbürgermeister Winfried Lehmann

Stadtrat entscheidet Neuer Posten für Ex-Schulbürgermeister Winfried Lehmann

Winfried Lehmann (CDU) wird neuer Ordnungsbürgermeister in Radebeul. Als Nachfolger von Christian Werner (CDU) wird er ab 1. Januar das Rechts- und Ordnungsamt und das Hauptamt der Stadtverwaltung in Personalunion leiten.

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Quelle: Archiv

Radebeul. Winfried Lehmann (CDU) wird neuer Ordnungsbürgermeister in Radebeul. Als Nachfolger von Christian Werner (CDU) wird er ab 1. Januar das Rechts- und Ordnungsamt und das Hauptamt der Stadtverwaltung in Personalunion leiten. Die Stadträte haben den 59-jährigen Politiker, der bis zum Herbst Verwaltungs- und Schulbürgermeister in Dresden war, auf ihrer jüngsten Sitzung gewählt. Das Ergebnis mit 19 Stimmen fiel knapper aus als von vielen erwartet.

Das lag vor allem am Mitbewerber: Markus Renner, mit gerade einmal 35 Jahren bereits Ordnungsamtsleiter in Meißen. Nach DNN-Informationen befand er sich trotz unstreitiger fachlicher Eignung nicht unter den drei Kandidaten, die die Verwaltung als ihre Favoriten von insgesamt 25 Bewerbern präsentiert hat. Er wurde mit einem weiteren Bewerber auf Initiative von einzelnen Stadträten, die in Opposition zur größten Stadtratsfraktion CDU stehen, hinter verschlossenen Türen im Verwaltungs- und Finanzausschuss in die engere Auswahl einbezogen und lag am Ende bei einer Abstimmung in diesem Gremium mit Lehmann gleichauf. Dennoch ging dieser als Favorit in die entscheidende Abstimmung im Stadtrat, besitzt doch dort das bürgerliche Lager um CDU (11 Stadträte), Freie Wähler (8) und FDP (2) eine bequeme Mehrheit.

Bei ihrer Vorstellung selbst konnten beide punkten, wobei Lehmann freilich die eindrucksvollere Vita vorweisen kann: Seit 25 Jahren sei er in der Verwaltung beschäftigt und habe zuletzt 500 bis 600 Beschäftigte in seinem Geschäftsbereich unter sich gehabt, meinte er. Das ist mehr als das Doppelte der gesamten Radebeuler Stadtverwaltung. Zum Vergleich: Renner ist derzeit für 25 Mitarbeiter direkt verantwortlich. Pluspunkt für Lehmann war außerdem, dass er seit 40 Jahren in Radebeul lebt und vor seinem Wechsel in die Landeshauptstadt schon Hauptamtsleiter in Radebeul war.
Für Renner sprach neben seiner steilen Verwaltungskarriere mit Stationen in Ottendorf-Ockrilla, Mittweida und Meißen vor allem seine Jugend, mit der mancher unter den Stadträten die Hoffnung auf frischen Wind im Rathaus verband. Außerdem werden Bürgermeister für sieben Jahre gewählt, Renner hätte also wenigstens für vier Amtszeiten antreten und damit eine langfristige Besetzung sein können.

Lehmann wird am Ende der im Januar beginnende Legislatur 66 Jahre alt sein, weshalb er sich die von Tobias Plessing (Bürgerforum/Grüne) gestellte Frage gefallen lassen musste, ob er denn die gesamten sieben Jahre schaffen werden. „Gesundheit, Kraft und Motivation sind vorhanden“, antwortete er knapp und eindrücklich. Als wichtige Herausforderung sieht er die Personalentwicklung in der Verwaltung an, wozu nicht nur die Rekrutierung neuer Köpfe, sondern auch die Qualifizierung bereits angestellter Mitarbeiter wichtig sei.

Uwe Hofmann

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