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Neue alte Sporthalle am Heiligen Grund in Meißen

Neue alte Sporthalle am Heiligen Grund in Meißen

Meißen. Auf dem Sportplatz Heiliger Grund in Meißen lässt die Stadt derzeit für 3,14 Millionen Euro eine geräumige Zwei-Felder-Turnhalle bauen.

Von Stephan Klingbeil

Die Sportstätte ersetzt den alten Komplex aus Turnhalle und der angeschlossenen ehemaligen Schwimmhalle. Bis Februar 2013 sollen die umfangreichen, zu 75 Prozent geförderten Arbeiten beendet sein, sagt Birgit Scholz vom Bauamt. Ziel sei es, dass man die sanierte Halle im zweiten Schulhalbjahr nutzen kann.

Zur Halbzeit der Bauarbeiten kann man erahnen, wie Meißens neue Zwei-Felder-Turnhalle aussehen wird. Der auf die Außenhülle aufgetragene Unterputz ist schon rot und gelb eingefärbt. Nach Bauende sollen beide Farben noch heller strahlen. Als Alternative zu den beiden Farben stand auch noch ein Anstrich in Grün zur Wahl. Laut Oberbürgermeister Olaf Raschke (parteilos) hätte sich Grün aber "optisch zu wenig" vom Weinberg und den Grünflächen am und auf dem Sportareal Heiliger Grund abgehoben.

Die Sanierung der Außenwände ist noch nicht ganz fertig, obwohl die Dämmung bereits dicht sei. "Es ist noch nicht lange her, da waren draußen Temperaturen von 20 Grad und in der Halle 30 Grad", sagt OB Raschke. "Jetzt ist es andersherum." Kein Wunder, ist die neue Dämmschicht der Wände dreimal dicker als zuvor, so Architekt Knut Hauswald aus Meißen.

Damit Sportlehrer künftig im Unterricht nicht schreien müssen, soll der Nachhall gedämpft werden. Prallwände sind geplant. Über den Technikräumen öffnet zwischen Schwimm- und Turnhalle ein kleines Café, von wo aus man bald das Geschehen in der Zwei-Felder-Halle verfolgen kann. Der Eingangsbereich wird umgestaltet, ebenso die Umkleiden im Keller. Ein Aufzug soll beide Ebenen mit der Tribüne verbinden, die bald bis zu 400 Zuschauern Platz bieten soll.

"In eine normale Sporthalle gehören solche Tribünen nicht rein", erklärt Hauswald. Auch deshalb sei es von Vorteil, dass die Stadt für den Umbau des Komplexes und gegen einen Neubau an anderer Stelle gestimmt hatte. Die Tribünen bleiben so erhalten. Außerdem sprach für den energetischen Umbau, dass sich nach dem Baustart für die Hallen 1978 viele Meißner und ortsansässige Betriebe an den Arbeiten dort beteiligt hatten und ein emotionales Band zu ihr hätten, so Raschke.

Die Meißner seien es auch, die über die neue Nutzung der seit über zehn Jahren verwaisten Schwimmhalle entscheiden sollen. Fließt Fördergeld, sei ein Ausbau geplant. Heizung, Wärmedämmung und Leitungen sind so angebracht, dass man das derzeit mit Erde verfüllte Badebecken problemlos zu weiteren Sportflächen umbauen kann. "Tischtennis, Volleyball und Badminton könnten hier gespielt werden", schlägt Linke-Stadtrat Axel Sauer vor, der Vorsitzender des Meißner SV ist. "Gibt es bessere Ideen, wollen wir uns diesen aber nicht verschließen."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 23.08.2012

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