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Neue Vorfahrt an der Hauptstraße in Radebeul sorgt für Kritik

Neue Vorfahrt an der Hauptstraße in Radebeul sorgt für Kritik

Freie Fahrt auf der Gartenstraße in Radebeul-Ost: Die Bauarbeiten zwischen Barthübelstraße und Emilienstraße sind abgeschlossen. Gestern Vormittag wurde das Teilstück wieder für den Verkehr freigeben.

Radebeul. Von Stephan Klingbeil

Die Strecke war seit dem 9. Juli gesperrt. Mit dem Ausbau ist der letzte große Abschnitt auf der Gartenstraße saniert.

Die Sanierung der laut Stadt "wegen ihrer Verkehrsfunktion wichtigen" Trasse ist nun nahezu komplett. Nur noch ein kleiner Abschnitt am Robert-Werner-Platz soll im Frühjahr 2013 erneuert werden. In rund vier Monaten wurden Fahrbahn und beide Gehwege grundhaft von der Dresdner Wolff & Müller Tief- und Straßenbau GmbH ausgebaut sowie Leitungen verlegt, Laternen erneuert. 480 000 Euro hat der Ausbau auf dem fast 400 Meter langen Stück gekostet.

Doch schon vor der Freigabe wurde Kritik an der Verkehrsführung in der Gartenstraße laut. Bemängelt wird die im Juli veränderte Vorfahrt an der Kreuzung mit der Hauptstraße. Die Gartenstraße ist dort teils schlecht einzusehen. "Die alte Vorfahrtsregelung muss wieder her", sagt Stadtrat Roland Schreckenbach (Freie Wähler). Bis Juli hatte derjenige Vorfahrt, der aus der Haupt- in die Gartenstraße eingebogen war. Seither muss man dort warten.

In Richtung Serkowitzer Straße geht auch nichts mehr. Der Weg über den Robert-Werner-Platz bleibt gesperrt. Das Areal wird umgestaltet. Seit Ende Juni ist die Gartenstraße, die durch das Gewerbegebiet an der Stadtgrenze zu Dresden verläuft, Vorfahrtsstraße. Denn über den neuen Durchbruch gelangt man direkt auf die Schildenstraße. "Der Verkehr auf der Gartenstraße ist höher als auf der Hauptstraße", erklärt Ingolf Zill, Sachgebietsleiter für Verkehr. "Deshalb die neue Vorfahrtsregelung." Ferner sollen abknickende Hauptstraßen nach Ansicht der Verkehrsbehörden vermieden werden.

Schreckenbach hält wenig davon: "Die Hauptstraße fällt nach der Brücke ab, bei Glätte wird es zu Unfällen kommen, weil Autos an dieser Kreuzung nicht rechtzeitig zum Stehen kommen", warnt er. "Außerdem werden mehr Autofahrer künftig die Hauptstraße nutzen, um ins neue Stadtteilzentrum Ost zu gelan- gen." Zill sieht hingegen keinen Bedarf, etwas zu ändern. Nach den Arbeiten an der Bahnbrücke in der Schildenstraße sei aber eine Verkehrsschau geplant, um die Situation mit weiteren Behörden erneut zu untersuchen. Ein Unfallschwerpunkt sei die Kreuzung bisher nicht. Die Polizei sieht das ähnlich. "In den letzten vier Monaten gab es dort vier Unfälle", sagt Polizeisprecher Wolfgang Kießling.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 16.11.2012

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