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Neue Route für Bus 400 - Verbindung führt nicht mehr durch Tharandter Wald

Neue Route für Bus 400 - Verbindung führt nicht mehr durch Tharandter Wald

Ab dem Wechsel vom Sommerfahrplan zum Winterfahrplan am 9. Dezember verschwinden die Busse der Linie 400 aus dem Tharandter Wald. Die Route der Linie ändert sich, außerdem steigt der Regionalverkehr Dresden (RVD) aus dem Betrieb der Linie aus.

An seine Stelle tritt dann das Unternehmen Regiobus Mittelsachsen (RBM). Die Busse fahren künftig auf der Bundesstraße 173 am Tharandter Wald vorbei. Bisher durchquert die Linie dieses Gebiet, die Busse halten unter anderem im Kurort Hartha. Künftig stoppen sie in Hetzdorf und Niederschöna.

Aus Sicht der Grünen ist dies eine Angebotseinschränkung. Hintergrund seien offenbar Finanzierungsprobleme im Öffentlichen Personenverkehr, vermutet die verkehrspolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion im Landtag, Eva Jähnigen. Beim RVD und im Landratsamt in Pirna sieht man das ganz anders. Das Geld, das die Verbindung gekostet hat, werde nicht eingespart, sondern nur anders eingesetzt, sagte Micaela Frister, Marketingreferentin beim RVD. Kati Hille, Beigeordnete für Innere Verwaltung und Ordnung im Landratsamt in Pirna, fügt hinzu, um einen attraktiven Nahverkehr im Landkreis anzubieten, seien alle Belange der Bevölkerung abzudecken. Im Klartext: Anderswo im Kreis wird das Geld, das jetzt womöglich gespart wird, dringender gebraucht für Nahverkehrsangebote. Konkrete Zahlen nannten weder Frister noch Hille. Die Verwaltungschefin aus Pirna sagte aber, Fahrgastzahlen hätten belegt, dass auf der Strecke der "400" nur "selten ein Ein- oder Ausstieg an den Haltestellen im Landkreis stattfand". Eine Verschlechterung des Angebots im öffentlichen Nahverkehr werde es für die Kunden nicht geben.

Die bevorstehenden Änderungen versteht sie als Ergänzung zu Fahrplanneuerungen, die bereits im September eingeführt wurden. Seit dem 3. September halten die Busse der Linie 345 in Hartha, das ist eine "erweiterte Anbindung", so RVD-Referentin Micaela Frister. Das Grundangebot für Tharandt und die Anbindung an die Landeshauptstadt stelle die S-Bahn her.

Im Dezember gibt es drei weitere Neuerungen, die den Verlust der "400" kompensieren sollen. Die so genannte Talsperrenlinie Tharandt - Grillenburg - Klingenberg - Ruppendorf - Paulsdorf - Dippoldiswalde und zurück soll für Ersatz sorgen, ebenso die "Wochenendlinie" Dresden - Gompitzer Höhe - Wilsdruff - Grumbach - Spechtshausen - Kurort Hartha - Tharandt und zurück. Und vom Tharandter Wald nach Annaberg-Buchholz soll es künftig einen Anschluss in Naundorf geben.

Noch warten die Verantwortlichen beim RVD auf die Genehmigung dieser Änderungen. Kati Hille verwies in ihrer Reaktion auf die Bedenken von Eva Jähnigen aber ebenfalls auf diese Neuerungen. Deshalb kann davon ausgegangen werden, dass sie am 9. Dezember tatsächlich greifen. In den nächsten Tagen will der RVD sie im Internet veröffentlichen.

www.rvd.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 23.11.2012

C. Springer

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