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Neue Meißner Burgfestspiele finden Fortsetzung

Donnerstag startet Vorverkauf Neue Meißner Burgfestspiele finden Fortsetzung

"Was zum dritten Mal gelingt, wird Tradition", sagt Renate Fiedler, Leiterin des Meißner Theaters. So weit ist man mit den in diesem Jahr gestarteten Neuen Burgfestspielen zwar noch lange nicht.

"Jedermann" Tom Quaas und seine "Buhlschaft" Sandra Maria Huimann ließen gestern schon einmal die Gegebenheiten auf dem Meißner Burgberg auf sich Wirken.

Quelle: Uwe Hofmann

Meißen. "Was zum dritten Mal gelingt, wird Tradition", sagt Renate Fiedler, Leiterin des Meißner Theaters. So weit ist man mit den in diesem Jahr gestarteten Neuen Burgfestspielen zwar noch lange nicht. Doch weil Abrechnung und Besucherzahlen stimmen, wagt die Festspielgemeinschaft, zu der neben dem Theater die Winzergenossenschaft, die Albrechtsburg, das Hochtstift, der Freundeskreis des Theaters und die Landesbühnen Sachsen gehören, für das nächste Jahr die Neuauflage. Ziel sei es, regelmäßige Burgfestspiele zu einer festen Einrichtung zu entwickeln, um die Burg mehr in der Stadt zu verankern und vor allem Besucher anzulocken.

Knapp 5000, davon reichlich 4000 zahlende Gäste kamen in diesem Sommer zum jüngsten Neustart, der einer Reihe von gelungenen und weniger gelungenen Versuchen seit 1925 folgte. Mit den reichlich 75 000 Euro Einnahmen aus Ticketverkäufen, die zu den etwas mehr als 50 000 Euro Förder- und Sponsorengeldern hinzukommen, habe sich das Vorhaben auch für alle beteiligten gerechnet. Darum also die Fortsetzung.

Dabei war die von Anfang an angelegt. So ist Schauspieler Tom Quaas bereits im Sommer beim großen Bürgerfestumzug in der Rolle als "Jedermann" mitgelaufen, die er im Juni 2016 auf dem Burghof spielen wird. Der "Jedermann" sei von Anfang an der Wunsch der Festspielgemeinschaft gewesen, sagt Landesbühnen-Intendant Manuel Schöbel. Trotzdem habe man sich mit dem Glöckner von Notre Dame erst einmal für ein publikumsträchtiges Stück entschieden, das noch dazu auch auf der Felsenbühne Rathen lief. Wegen des großen Erfolgs kehrt es auch im nächsten Jahr zurück. "Das gibt uns Windschatten", sagt Schöbel.

Auch dem "Jedermann" soll ein langes Leben beschieden sein. "Den nimmt man nicht nur für ein Jahr in den Spielplan auf." Geplant ist dabei, dass der Festumzug, der dieses Mal vom Ende an den Anfang der Festtage rückt, zur Premiere auf den Burghof führt, wo echte Meißner an der Tafel des Jedermann Platz nehmen werden. Weiterhin gehört ein Gastspiel des Münchner Sommertheaters mit Shakespeares "Was ihr wollt" zum Theaterprogramm.

Musikalisch stehen Chorkonzerte im Vordergrund. Das ist bei einem heiteren Serenadenabend so, bei dem Meißner Chöre bei freiem Eintritt singen. Genauso beim Jubiläumskonzert des Dresdner Kreuzchores und dem Auftritt des Vokalensembles Amarcord, das aus dem Leipziger Thomanerchor hervorging. Für das Abschlusskonzert hat sich Domkantor Jörg Bräunig eine Art Best-of-Programm barocker Chormusik überlegt. Dabei wird auch die Neue Hofkapelle Meißen aufspielen, bei der es sich um ein neu ins Leben gerufenes Ensemble handelt, das während der Burgfestspiele in Meißen residiert.

Uwe Hofmann

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