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Neue Hoffnung für Übergang am Pirnaer Bahnhof

Neue Hoffnung für Übergang am Pirnaer Bahnhof

Ein schneller Umstieg zwischen Bus und Bahn rückt in Pirna näher. Wie aus einer Informationsvorlage an den Stadtrat hervorgeht, gibt es neue Hoffnung, dass der Bahnübergang über das Gleis der Strecke nach Sebnitz doch noch gebaut wird. "Nach Informationen der Bahn erfolgt die Finanzierung zu 100 Prozent durch den VVO", teilt die Stadtverwaltung mit.

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Die Treppenanlage für einen schnellen Übergang zwischen ZOB und Bahnhof steht schon seit Jahren.

Quelle: Silvio Kuhnert

Pirna. Der Bau soll 2017/18 erfolgen. Laut Stadtverwaltung haben Bahn und Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) eine Planungsvereinbarung abgeschlossen und bereits ein Büro für die Planung eines Schranken- und Blinklichtanlage beauftragt. Bis Ende dieses Jahres soll ein erster Entwurf vorliegen.

Seit der Inbetriebnahme des neuen Zentralen Busbahnhofes (ZOB) Anfang 2008 müssen Reisende einen Umweg in Kauf nehmen, wenn sie zwischen den beiden Transportmitteln wechseln wollen. Rund 250 Meter ist der Fußweg durch die Bahnunterführung lang. Und oft sieht man Fahrgäste sprinten, damit sie ihren Anschluss nicht verpassen. Über das Gleis der Strecke nach Sebnitz würde es viel kürzer und schneller gehen und niemand müsste mehr sausen. Deshalb wurde bereits vor rund acht Jahren eine Treppe am ZOB in Richtung Bahnhof errichtet. Allerdings endet sie vor einem Zaun, da die Bahn einen Strich durch die Pläne der Stadt machte. Im Rathaus hoffte man damals, einen einfachen Bahnübergang über das Gleis ohne großen technischen Schnickschnack bauen zu können. Doch das Eisenbahnbundesamtes lehnte den Antrag ab und bestand auf einer Schranke. Die Stadt klagte dagegen - ohne Erfolg.

Nach einer groben Schätzung der Kosten 2012 würde die Schranke über 600000 Euro kosten. Weil die Stadt sich damals mit über 224000 Euro an der Realisierung hätte beteiligen müssen, wurden die Pläne auf Eis gelegt. Denn die Mittel konnte die Verwaltung im städtischen Etat nicht locker machen. Wenn sich allerdings die Bedingungen zur Umsetzung des Vorhabens zu Gunsten der Stadt ändern, wird es wieder in Angriff genommen. Dies ist nun der Fall, wenn der VVO die komplette Finanzierung übernimmt. Liegt Ende des Jahres die Entwurfsplanung vor, gibt es noch einige Details zwischen VVO und Stadt zur Umsetzung zu klären. Außerdem ist ein Genehmigungsverfahren beim Eisenbahnbundesamtes notwendig.

silvio kuhnert

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