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Neue Debatte um Radebeuls Jugendarbeit - Dezentrale Strategie in der Kritik

Neue Debatte um Radebeuls Jugendarbeit - Dezentrale Strategie in der Kritik

Die Jugendarbeit der Stadt Radebeul sorgt erneut für Diskussionen. Bei einer Bürgerversammlung hatten Ehrenamtliche vom Verein Noteingang moniert, dass es bei der Jugendarbeit "einen Bedarf gibt", der nicht von der Stadt gedeckt würde.

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Der Jugendtreff Weißes Haus ist derzeit der einzig verbliebene Jugendtreff in Radebeul. Hier gibt es Angebote wie die Anlage für BMX und Skater, die rund um die Uhr von Jugendlichen genutzt werden können.

Quelle: Martin Förster

Anne Wenzel, die sich über den Verein im Jugendtreff Weißes Haus engagiert, sieht zudem die ehrenamtliche Jugendarbeit von jungen Radebeulern für junge Radebeuler nicht genug beachtet. "Da wünsche ich mir mehr Unterstützung", sagt nicht nur sie.

Für Jugendsozialarbeit stellt die Stadt jährlich 220000 EUR zur Verfügung. Drei Fachkräfte im Streetworking und der Schulsozialarbeit werden finanziert. Ob Radebeul dringend mehr Personal braucht, stellt Peter Heilberg, Leiter des Jugendtreffs Weißes Haus, aber infrage. "Klar, kann es immer besser sein, jedoch muss man realistisch bleiben", sagt Heilsberg. Die Stadt Radebeul mache bei der Jugendarbeit schon mehr, als sie müsste, stellt etwa Gebäude und Flächen kostenlos bereit oder vermietet sie günstig. "Stets wurden hier Wünsche erfüllt." Das gelte auch für den Verein Noteingang, der im Weißen Haus Räume günstig bereit gestellt bekommt.

Heilsberg zufolge gebe es verschiedene Ansichten zur Jugendarbeit. Scheinbar habe sich aber das zuletzt verfolgte dezentrale Konzept für die Jugendarbeit in den vergangenen fünf, sechs Jahren überlebt. Daran angelehnte Angebote würden kaum genutzt. "Es gibt kaum noch große Cliquen an einem Ort, die stabil bleiben", sagt Heilsberg. Sie seien lose. Junge Leute würden "mal hier und mal dort in der Stadt unterwegs sein".

Daher sei eine zentrale Anlaufstelle wie das Weiße Haus eher sinnvoll. Hierher kämen unterschiedliche Jugendliche - so wie sie Zeit und Lust hätten. Sie haben dort viel Freiraum, nutzen auch Angebote wie Fußball, Basketball, Volleyball oder die BMX-Anlage. Der Verein Noteingang sei hier quasi ein Angebot unter vielen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 24.05.2013

Stephan Klingbeil

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