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Naturschützer aus Meißen und der Sächsischen Schweiz erhalten Preis des Umweltministeriums

Naturschützer aus Meißen und der Sächsischen Schweiz erhalten Preis des Umweltministeriums

Auf ihrem Jahrestreffen in Bad Düben (Landkreis Nordsachsen) sind am Sonnabend im Namen von Sachsens Umweltminister Frank Kupfer zehn ehrenamtliche Naturschützer ausgezeichnet worden.

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Für ihren Einsatz im Naturschutz wurden die Ostsachsen Helfried Thieme und Siegmar Mörbitz ausgezeichnet.

Quelle: dpa

Unter den Geehrten sind auch zwei Männer aus dem Landkreis Meißen und der Sächsischen Schweiz. Eine Urkunde des Staatsministers für Umwelt und Landwirtschaft erhielten unter anderem Helfried Thieme aus Thiendorf (Landkreis Meißen) und Siegmar Mörbitz aus Bad Gottleuba-Berggießhübel.

„Dauerhaftes Engagement im Ehrenamt setzt die Unterstützung im Familienkreis voraus. Auch daran denke ich und möchte mich bei allen herzlich für Ihre jahrelange verlässliche Mithilfe bedanken“, so der Minister. „Mit Ihrem freiwilligen Engagement tragen Sie auch dazu bei, dass der staatliche Naturschutz funktioniert. Dafür gilt Ihnen mein besonderer Dank.“

Helfried Thieme engagiert sich seit etwa 1980 im Naturschutz und ist Mitbegründer und stellvertretender Vorsitzender des NABU-Regionalverbandes „Großenhainer Pflege". Zehn Jahre lang war er Mitglied des Naturschutzbeirates beim Landkreis. Helfried Thieme begleitet schon viele Jahre vor allem die Molkenbornteiche Stölpchen, die seit 1983 Naturschutzgebiet sind. Er gilt als einer der besten Kenner der vom Aussterben bedrohten Wassernuss. Eigentümern und Landnutzern steht Helfried Thieme beratend zur Seite. Daneben kümmert er sich aber auch um die Störche sowie um die Seeadler- und Kranichbrutplätze. Als Mitglied im Verein „Naturbewahrung Westlausitz" gehört Helfried Thieme zum Betreuernetz für Sachsens größtes Naturschutzgebiet „Königsbrücker Heide", wo er auch die Busführungen übernimmt.

Siegmar Mörbitz ist seit 1979 als ehrenamtlicher Naturschutzhelfer tätig. In seinem Heimatort Berggießhübel betreut er mehrere Schutzgebiete und -objekte. Auch als Stadtverordneter vertrat er die Belange des Naturschutzes. Durch seine fundierte Argumentation konnten manche Eingriffe vermieden werden. Im Naturschutzgebiet Hochstein-Karlsleite wurde mit Hilfe von Siegmar Mörbitz eine naturschutzgerechte forstliche Bewirtschaftung umgesetzt.

Im ehrenamtlichen Naturschutzdienst in Sachsen engagieren sich derzeit 1.136 Mitglieder. Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem die Überwachung und Beobachtung von Schutzgebieten und Arten. Sie kümmern sich um Biotope und führen Artenschutzmaßnahmen durch. Außerdem informieren sie die Unteren Naturschutzbehörden und beteiligen sich an Dokumentationen. „Ihr Wissen über die Gegebenheiten vor Ort, ihre Fachkenntnisse und ihre Präsenz in der Fläche sind unverzichtbar“, lobte der Minister.

ttr

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