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Naturnaher Wald im Nationalpark Sächsische Schweiz wächst

Naturnaher Wald im Nationalpark Sächsische Schweiz wächst

Die wilden Flächen im Nationalpark Sächsische Schweiz sind seit der Gründung vor 25 Jahren stetig gewachsen. Waren 1990 laut Nationalparkverwaltung nur etwa 34 Prozent der Fläche naturnahe Waldbereiche, seien es heute mehr als die Hälfte der Wälder.

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Der einzige Felsen-Nationalpark Deutschlands ist als Wander- und Klettergebiet sehr beliebt.

Quelle: Tanja Tröger

„Dort ist das Prinzip, Natur Natur sein zu lassen, schon verwirklicht“, sagte Nationalpark-Sprecher Hanspeter Mayr.

Der einzige Nationalpark Sachsens und der einzige Felsen-Nationalpark Deutschlands ist rund 9350 Hektar groß. Die Region ist als Wander- und Klettergebiet beliebt. Vor allem die Bastei ziehe die Besucher an, so Mayr.

Seit Jahren steigt die Zahl der Touristen, die den Nationalpark besuchen. „Wenn sich das auch nicht unbedingt bei den Übernachtungsgästen widerspiegelt. Die meisten kommen als Tagesgäste“, berichtete Mayr. Waren es 2000 rund zwei Millionen, rechnet der Nationalpark in diesem Jahr mit rund drei Millionen Besuchern.

Mayr sprach von einer „sehr hohen Besucherdichte, für die der Nationalpark auch schon einmal bundesweit kritisiert“ werde. Zum Vergleich zieht Mayr den Yellowstone-Nationalpark in den USA heran: Dieser habe vier Millionen Besucher im Jahr, sei aber 100 Mal größer. Es sei ein „Spagat zwischen Naturschutz und Tourismus“.

Dieses Thema stand auch bei der Festveranstaltung zum 25. Geburtstag am Freitag in Sebnitz im Mittelpunkt einer Podiumsdiskussion.  „99 Prozent der Besucher hinterlassen keine Spuren“, so Mayr. Dennoch gebe es immer wieder Menschen, die Müll liegen lassen, das Wegenetz verlassen oder unerlaubt ein Feuer entzünden. Erst Anfang September breitete sich ein Brand in den Affensteinen aus, der erst nach drei Tagen gelöscht werden konnte.

Die Nationalparkverwaltung möchte mit der Jubiläumsfeier Impulse für die Entwicklung des Nationalparks in der Zukunft setzen. „Wir wollen uns nicht selber feiern. Unser Blick richtet sich nach vorne, denn wir haben jetzt unseren Fahrplan für die Entwicklung des Nationalparks hin zu noch mehr Naturnähe deutlich präzisiert. 2020 werden wir zwei Drittel, 2030 drei Viertel der Nationalparkfläche ohne menschliche Eingriffe gewähren lassen“, kündigte Nationalparkleiter Dr. Dietrich Butter an. 65 Mitarbeiter kümmern sich um den Nationalpark, darunter Ranger und Forstarbeiter. Der Nationalpark macht etwa ein Siebtel der Sächsischen Schweiz aus.

dpa/DNN

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