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Nachwuchs von geköpftem Hirsch in Moritzburger Wildgehege vor Brunft

Nachwuchs von geköpftem Hirsch in Moritzburger Wildgehege vor Brunft

Gute Aussichten für weißes Rotwild: Mehr als ein Jahr nach dem gewaltsamen Ende eines weißen Hirschs im Wildgehege Moritzburg bei Dresden steht dessen Kalb vor der ersten Brunft.

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Dieser weiße Hirsch (undatierte Aufnahme) war im Wildgehege Moritzburg getötet worden. Nun ist sein Nachwuchs fast ausgewachsen.

Quelle: SMUL

„Für nächstes Jahr können wir auf Nachwuchs hoffen“, sagte Leiter Rüdiger Juffa der Deutschen Presse-Agentur. „Ende Mai, Anfang Juni wird er den ersten geraden Spießer ausbilden - das Erstlingsgeweih.“ Das Tier war Mitte Mai 2014 zur Welt gekommen.

Fünf Monate zuvor, in der Silvesternacht, hatten Unbekannte den seltenen weißen Hirsch getötet und enthauptet. Pfleger fanden am Neujahrsmorgen nur den Körper des 14 Jahre alten kapitalen Tieres - ohne Kopf mit dem mächtigen 22 Enden-Geweih. Die Polizei ermittelt wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Die Behörden vermuten, dass Trophäenjäger am Werk waren.Während sich der männliche Abkömmling des Publikumslieblings prächtig entwickelte, starben dessen Mutter und ein weiblicher Abkömmling an einer Infektionskrankheit, wie der Leiter des Forstbezirk Dresden, Markus Biernath, sagte. „Das Hirschkalb konnte geheilt werden.“ Nach der tödlichen Attacke auf den Prachthirsch war ein Extragehege für das weiße Rotwild gebaut worden, in dem der Nachwuchs und zwei Kühe durch Bäume und Gestrüpp besonders geschützt sind.

Sachsens Kurfürsten hielten zur Repräsentation seit 1694 weißes Rotwild in Moritzburg. Die Hirsche gehörten zu den exklusivsten Bewohnern im Alten Thiergarten, wurden aber von der Sowjetarmee bei der Auflösung des Areals 1945 erlegt.Seit Jahren bemüht sich das in den 1950er Jahren angelegte Wildgehege um eine Wiederbelebung dieser Tradition. Alle Hoffnungen lagen auf dem 22-Ender, einem der Aushängeschilder des 40 Hektar großen Areals, in dem etwa 30 heimische Tierarten von Luchs bis Elch leben. Nun stimmt sein Nachwuchs Juffa optimistisch: „Das wird ein prächtiges Tier.“

dpa

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