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Nach der Insolvenz wird die „Charlotte K“ als „Weinrestaurant Charlotte“ wiedereröffnet

Radebeul Nach der Insolvenz wird die „Charlotte K“ als „Weinrestaurant Charlotte“ wiedereröffnet

Drei gebürtige Dresdner führen die seit Ende August geschlossene „Charlotte K“ als „Weinrestaurant Charlotte“ weiter. Am Sonnabend feiern sie Eröffnung.

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Küchenchef Tilo Hamann, Gastgeber Jörg Meier und Geschäftsführer Udo W. Schulze eröffnen am Sonnabend das „Weinrestaurant Charlotte“.

Quelle: Uwe Hofmann

Radebeul. Drei gebürtige Dresdner führen die seit Ende August geschlossene „Charlotte K“ als „Weinrestaurant Charlotte“ weiter. Am Sonnabend feiern sie Eröffnung. Bernd Kastler, Eigentümer des Hauses an der Ecke Meißner Straße und Coswiger Straße, kann damit relativ rasch ein für ihn unangenehmes Kapitel schließen. 2007 hatte Ines Kuka das Restaurant eröffnet und es mit hochwertiger regionaler Küche zu vergleichsweise moderaten Preisen schnell zu einem guten Namen gebracht. Im Sommer musste sie überraschend Insolvenz anmelden.

Die Charlotte dürfe nicht geschlossen bleiben, fand Udo W. Schulze, der bei einem Unternehmen als Berater im Lebensmittelbereich arbeitet und öfter mal Gast in der „Charlotte K“ war. Er bewarb sich mit seiner frisch gegründeten „SüdOst Gastronomie GmbH“ um die Weiterführung. „Ursprünglich hatte ich den Plan, mit Ines Kuka weiterzumachen“, sagt er. Doch nach einer Bedenkzeit sagte die Köchin ab. „Menschlich kann ich das verstehen“, sagt Schulze.

Er inserierte nach neuen Mitstreitern und fand relativ rasch zu einem neuen Team. Vom Pillnitzer Schlosshotel kommt Tilo Hamann als Küchenchef. Der 38-Jährige hat in Oberfranken gelernt und lange Jahre in Bautzen gearbeitet. Als Mitglied der Köche-Organisation „Euro-Toques“ hat er sich einer jahreszeitlichen und regionalen Küche mit handwerklicher Kunstfertigkeit verpflichtet, wie er sagt. Insofern soll sich auch an der Speisekarte nicht viel ändern, wo zum Beispiel die beliebte Sülze weiter Bestandteil ist. Allerdings soll in nächster Zeit mehr Wild auf dem Menü auftauchen.

Dritter im Bunde ist Gastgeber Jörg Meier, der lange Jahre in der Schweiz als Sommelier und im Service gearbeitet hat. Eine weitere Köchin kommt ab Mitte November hinzu.

Konzeptionell hat man offenbar seine Lehren aus dem Ende der „Charlotte K“ gezogen, bietet eine Küche „á la carte“ nur von Freitag bis Sonntag an. Am Mittwoch und Donnerstag wird dagegen ein „Table d’hôte“ angeboten, ein Drei-Gänge-Menü, bei dem sich der Koch mit an den Tisch setzt. Reservierung sind unter Tel. 0351/ 25 30 19 16 möglich.

Von Uwe Hofmann

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