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Nach Straßensanierung: Hochbord sorgt für Probleme in Wehlen

Weniger Platz vor dem Robert-Sterl-Haus Nach Straßensanierung: Hochbord sorgt für Probleme in Wehlen

Die Straße zwischen Naundorf und dem Wehlener Ortsteil Pötzscha ist eng. Doch das Landratsamt Pirna hat mit der Sanierung des Abschnittes vor dem Robert-Sterl-Haus die Sache noch verschärft.

Der hohe Bord in der Kurve vor dem Robert-Sterl-Haus sorgt für Ärger. Ein Ausweichen ist in der Engstelle nicht mehr möglich.

Quelle: Silvio Kuhnert

Wehlen. Die Straße zwischen Naundorf und dem Wehlener Ortsteil Pötzscha ist eng. Doch das Landratsamt Pirna hat mit der Sanierung des Abschnittes vor dem Robert-Sterl-Haus die Sache noch verschärft. Konnten vor der Beseitigung der Hochwasserschäden aus 2013 im vorigen Jahr Fahrzeuge an der Engstelle auf den Randstreifen ausweichen, um aneinander vorbeizufahren, ist das jetzt nicht mehr möglich. Denn links und rechts der Fahrbahn erhebt sich ein zwölf Zentimmeter hoher Bordstein.

„Die Straßensanierung war notwendig“, sagt Andreas Quermann, Leiter des Robert-Sterl-Hauses. Mit dem Ergebnis zeigt er sich auch weitestgehend recht zufrieden. Aber: „Einige Nachbarn meinen, die Straße ist jetzt zu schmal. Man könne nicht mehr ausweichen“, führt Quermann weiter aus. Er selbst reist nicht mit dem Auto zu seiner Arbeitsstätte an, sondern nimmt die Bahn und läuft zu dem Künstlerhaus bergauf. Allerdings hätten zwei entgegenkommende Fahrzeuge schon arge Probleme, aneinander vorbeizukommen. Vor allem in der 90-Grad- Kurve ist es eng. „Sie ist schon immer eine nicht sehr gut einsehbare Engstelle“, berichtet Quermann.

Damit Autofahrer sehen können, ob ihnen jemand in der Kurve entgegenkommt und bei Gegenverkehr anhalten können, kam das Landratsamt auf die Idee, einen Verkehrspiegel anzubringen. Der steht direkt vor dem Robert-Sterl- Haus. „Das sieht unmöglich aus“, meint Quermann. Ihn stört der Spiegel direkt vor dem denkmalgeschützten Haus. „Er ist unästhetisch und stört den Blick auf das Ensemble“, führt er weiter aus und fragt: „Ist der Spiegel an dieser Stelle unbedingt notwendig? Gibt es keine andere Lösung?“

„Die beste Lösung wäre natürlich die geplante Verbreiterung der Straße zu realisieren“, antwortet Martina Fehrmann, Abteilungsleiterin Straßenbau und Verkehr. An der Umsetzung werde im Landratsamt natürlich vorrangig gearbeitet. Gescheitert ist dies bislang, weil die Behörde private Grundstücke nicht in Anspruch nehmen kann. „Bis dies jedoch möglich sein wird, werden wir nach Alternativen suchen, die zur Verbesserung beitragen könnten“, teilt Fehrmann mit. Eine momentane Alternativlösung ist der Verkehrsspiegel. Er gehöre zur Straßenausstattung und soll die Sichtverhältnisse verbessern. „Verkehrsspiegel kommen in unübersichtlichen Kurven oder bei schlecht einsehbaren Grundstücksausfahrten zum Einsatz, wo durch bauliche Maßnahmen eine Verbesserung der Sichtverhältnisse nicht bzw. nur schwer realisierbar ist.“ Dies sei vor dem Robert- Sterl-Haus der Fall, rechtfertigt Fehrmann dessen Anbringung.

Die Fahrbahn habe die gleiche Breite von 3,25 Meter wie vor dem Bauvorhaben. Allerdings ermöglicht der Bord, der der Straßenentwässerung dient, ein Ausweichen nicht mehr. Das Landratsamt überlegt nun, die Höhe zu verändern.

Silvio Kuhnert

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