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Nach Explosion: Chemiefirma verspricht Hilfe für Neundorfer

Nach Explosion: Chemiefirma verspricht Hilfe für Neundorfer

Eine Woche nach der verheerenden Explosion mit einem Toten und vier Schwerverletzten in der Chemiefabrik in Pirna-Neundorf hat das Unternehmen endlich sein Schweigen gebrochen.

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Bei der Explosion am vergangenen Montag wurde eine Produktionshalle zerstört. Druckwelle und Trümmerteile beschädigten auch umliegende Häuser.

Quelle: Daniel Förster

"Die Aufklärung über den Unfallhergang läuft auf Hochtouren. Wir erwarten in dieser Woche die ersten Gutachten", informierte gestern Silke Schäfer. Sie wurde vom Chemieunternehmen Schill+Seilacher als Ansprechpartnerin für die betroffenen 130 Mitarbeiter und die Bewohner der umliegenden und zum Teil beschädigten Häuser eingesetzt. Bereits am Freitag wurde für Betroffene des Chemieunfalls eine Telefon-Hotline eingerichtet. Dort können sie psychologische Hilfe holen und Schäden der Versicherung des Unternehmens melden.

In den vergangenen Tagen waren bereits zahlreiche Gutachter, allen voran die zuständige Berufsgenossenschaft und die Polizeibehörden, vor Ort, um den Unfallort und mögliche Auslöser für die Explosion zu erforschen. Wie die Chemiefirma betonte, unterstütze es die Experten bei ihren Ermittlungen "vollumfänglich".

Der Standort, der seit fast 100 Jahren auf Chemieproduktion zurückschaut, habe in den zurückliegenden Jahren Betriebsgeschichte noch nie eine derartige Katastrophe erleben müssen. Zurzeit fänden auf dem Betriebsgelände Aufräumarbeiten und Umlagerungen statt. Ob das Unternehmen überhaupt wieder mit der Produktion beginnen könne, sei derzeit noch völlig offen, hieß es.

Um auf die verschiedenen Hilfsangebote hinzuweisen, hat die Firma an die Nachbarn ein Informationsblatt mit allen relevanten Telefonnummern und wichtigen Hinweisen ausgegeben. Auch mit den Versicherungen wurden bereits die ersten Schäden an Häusern und Grundstücken aufgenommen. Das Unternehmen stellt hierbei eine schnelle Schadensregulierung in Aussicht.

"Sollte es hierbei zu Verzögerungen kommen, werden wir selbstverständlich im Rahmen des Möglichen finanziell in Vorleistung gehen, damit niemand Weihnachten aufgrund eventueller bürokratischer Hindernisse mit einem Schaden am Gebäude klarkommen muss", unterstrich Betriebsleiter Joachim Seifert.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 09.12.2014

S.K.

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