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Nach Elbepark-Einigung - Dresden zeigt Radebeul bei Autobahnzubringer die kalte Schulter

Nach Elbepark-Einigung - Dresden zeigt Radebeul bei Autobahnzubringer die kalte Schulter

Die Elbepark-Einigung, mit der Radebeul und die Eigentümergesellschaft Krieger Liegenschaften GmbH in der vergangenen Woche für Schlagzeilen sorgten (DNN berichteten), hat tatsächlich den befürchteten Pferdefuß.

Dabei geht es um Radebeuls Wunsch, eine für den Schwerlastverkehr taugliche Trasse zwischen der Autobahnauffahrt Dresden-Neustadt und der Meißner Straße in Radebeul-Ost zu bekommen. Die Lößnitzstadt versucht seit Jahren, Dresden zu diesem Thema an den Verhandlungstisch zu holen, denn ein Teil dieser Trasse muss über Flächen der Landeshauptstadt führen. Bisher biss man dabei aber auf Granit. Das von Radebeul wegen der Erweiterung des Elbeparks angestrengte Verfahren vor dem Oberverwaltungsgericht Bautzen war dabei das Faustpfand, mit dem die Lößnitzstadt eigentlich ein Einlenken Dresdens erzwingen wollte. Mit der außergerichtlichen Einigung, die Radebeul eine Million Euro für die Ertüchtigung von Straßen entlang einer möglichen Route zur Autobahn einbringt, hat man dieses Faustpfand aufgegeben. Entsprechend entspannt reagiert das Dresdner Rathaus. "Aus Dresdner Sicht sind alle Varianten hinlänglich untersucht worden", antwortete Baubürgermeister Jörn Marx (CDU) auf eine DNN-Anfrage. Dazu gehörten auch die Varianten durch die Kleingartenanlage an der Emilienstraße, die 2013 per Stadtratsbeschluss beerdigt wurde. Vor dem nun anstehenden OB-Wahlkampf in Dresden wird das Thema auch nicht wieder aufgegriffen. "Gegenwärtig gibt es keine weiteren Alternativplanungen auf Dresdner Seite", sagte Marx. Nicht einmal die Ertüchtigung der Straßenkreuzung Rankestraße/Peschelstraße, die von Radebeul als Minimalvariante angesehen wird, sei derzeit geplant. Radebeul bleibt nur, weiter Gesprächsbereitschaft zu signalisieren. Er hoffe auf einen Meinungsumschwung nach der Wahl, sagte Radebeuls OB Bert Wendsche (parteilos).

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 30.01.2015

uh

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