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NOFV-Oberliga Süd startet am Wochenende in die neue Saison - Klubs aus der Region wollen eine gute Rolle spielen

NOFV-Oberliga Süd startet am Wochenende in die neue Saison - Klubs aus der Region wollen eine gute Rolle spielen

Am Wochenende startet die Fußball-Oberliga in die Saison 2013/2014. Aufsteiger in die Süd-Staffel sind Union Sandersdorf, Schott Jena und der FC Oberlausitz Neugersdorf.

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Trainer Jan Seifert kehrte vom Radebeuler BC zu Dynamos U23 zurück.

Quelle: Worbser

Komplettiert wird das 16er Feld vom Regionalliga-Absteiger Energie Cottbus II. Als Titelanwärter gehen Markranstädt und Bautzen ins Rennen.

BUDISSA BAUTZEN: Die Trennung von Cheftrainer Damian Halata (Vertrag bis 2014) ist zwar beschlossene Sache, aber der Vertrag noch nicht aufgehoben. Die Anwälte sind eingeschaltet, möglicherweise droht ein Arbeitsrechtsstreit. Keine einfache Situation für den neuen sportlichen Leiter Thomas Hentschel, der nach sechs Jahren aus Kamenz zurückkehrte. Von dort brachte Hentschel auch Co-Trainer Stefan Hoßmang sowie drei Spieler (Schier, Kolan, Vrabec) mit. Der Abgang von Torjäger Ralf Marrack soll mit Stefan Höer (kam aus Neugersdorf) und dem Tschechen Pertr Novotny mehr als kompensiert werden. Für die Defensive wurden Pavel Patka, der wie Novotny von Arsenal Ceska Lipa kam, sowie Arne Reetz (Heidenau) als Verstärkungen geholt. Vor dem Auftaktspiel am Sonnabend in Aue sagt Hentschel: "Wir wollen oben mitspielen."

DYNAMO DRESDEN II: Auch die U23 startet mit einem Auswärtsspiel ins neue Spieljahr. In Rudolstadt sitzt erstmals wieder Jan Seifert auf der Trainerbank. Ihm zur Seite steht Lars Jungnickel, der als spielender Co-Trainer fungieren wird. Neben dem Ex-Profi sind Torhüter Axel Mittag und Kapitän Stefan Süß die Routiniers, von denen maximal drei zur gleichen Zeit in der Reserve spielen dürfen. Mit der Angliederung der zweiten Mannschaft an das Nachwuchsleistungszentrum wurde die organisatorische Grundlage geschaffen, um "mittelfristig in die Regionalliga aufzusteigen", sagt Seifert. Der Aufstieg wäre sportlich auch notwendig, denn der Abstand zwischen zweiter und fünfter Liga ist zu groß. Allerdings stehen viele A-Junioren, die bekanntlich den Bundesliga-Aufstieg schafften, nun vor ihrem ersten Männerjahr. "Es ist für uns alle eine große Herausforderung", weiß Seifert.

HEIDENAUER SV: Die Ergebnisse in der Vorbereitung veranlassen nicht zu übermäßigem Optimismus. Aber die Tatsache, dass mit Torhüter Axel Keller, Kapitän Christian Fröhlich und nun auch Pavel Dobry, der seinen Vertrag vier Tage vor dem Auftakt in Cottbus doch noch verlängerte, gestandene Profis weiter zur Stange halten, beruhigt etwas. "Und junge Spieler wie Nhat Nam Nguyen, Nick Freudenberg oder Markus Hexamer müssen konsequent dranbleiben", hatte Cheftrainer Bernd Fröhlich gefordert. Doch der 54-Jährige steht dem Verein auf unbestimmte Zeit nicht mehr zur Verfügung, weil er sich um seine vom Hochwasser schwer betroffene Firma kümmern muss. Interimscoach Andreas Haupt muss zudem mit den Ausfällen einiger Langzeitverletzter (Eißrich, Scholze, Kieback) klarkommen. Auch Spielführer Christian Fröhlich, der zugleich als sportlicher Leiter seinen Einstand gibt, bereiten die Ausfälle etwas Sorge: "Das Trio ist fest eingeplant und reduziert das Aufgebot in der Hinrunde natürlich erheblich." Dennoch, mit den "Neuen" Robert Scannewin (Markranstädt), Thomas Weiss (Radebeul), Jonathan Schulz (Borea), Torwart Max Höhne (Dynamo II) sowie "Rückkehrer" Robert Pietsch (Pirna-Copitz), sollte auch das zweite Oberligajahr mit Erfolg bestanden werden.

FC OBERLAUSITZ: Die Neugersdorfer starten nach sieben Jahren Oberligapause am Sonntag mit einem Heimspiel gegen den Chemnitzer FC II. "Wir wollen eine gute Rolle spielen und natürlich die Klasse halten", sagt Präsident Ernst Lieb. Kaum jemand wird anhand des starken Kaders daran zweifeln, obwohl einige verdienstvolle Spieler wie Stefan Fröhlich oder Sebastian Uhlig nicht mehr dabei sind. Schließlich wurden im Gegenzug mit Ralf Marrack sowie den beiden Ex-Dynamos Ahmad Azad und Sepp Kunze Spieler verpflichtet, die bereits auf reichlich Oberliga-Erfahrung verweisen. Hinzu kommen etliche gestandene Tschechen, von denen Jan Flachbart (35) und Jan Nezmar (36) sogar Champions-League-Erfahrung aufweisen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 09.08.2013

Jürgen Schwarz

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