Volltextsuche über das Angebot:

21 ° / 11 ° wolkig

Navigation:
Google+
Musikalische Vespern in der Schlosskapelle Moritzburg - Auftakt am Pfingstmontag

Musikalische Vespern in der Schlosskapelle Moritzburg - Auftakt am Pfingstmontag

Seit 24 Jahren bildet die frühbarocke Schlosskapelle Moritzburg in einer kleinen Reihe den Rahmen für Alte Musik in historischer Aufführungspraxis, ergänzt durch einen kurzen geistlichen Impuls.

Voriger Artikel
Deutlich mehr Einbrüche in Wohnungen in und um Dippoldiswalde
Nächster Artikel
Wagner bekommt ab 28. Juni Festspiele in Graupa

Zum Auftakt musiziert das Grundmann-Quartett mit Ulrike Becker, Eduard Wesly, Ulrike Titze und Bettina Ihrig v.l.

Quelle: Ida Zenna

Interessierte sollten sich beizeiten einfinden, denn nicht selten werden die Stühle knapp. Die Überschriften der einzelnen Vespern machen auch in diesem Jahr neugierig. "Budapest 1807" heißt es am Pfingstmontag. Während Wien als Musikzentrum dieser Zeit die Konzertprogramme füllt, ist von der Zwillingsschwester an der Donau diesbezüglich wenig zu hören. Das Grundmann-Quartett (Eduard Wesly, Oboe, Ulrike Titze, Violine, Bettina Ihrig, Viola, Ulrike Becker, Violoncello) bringt Handschriften aus der Széchényi-Nationalbibliothek Budapest zum Klingen, ausschließlich Musik von Georg Druschetzky, der im Schatten Beethovens nach und nach in Vergessenheit geraten war und in jüngster Zeit wiederentdeckt wird. "Musik voller Witz, subtil, farbig, unterhaltend, überraschend", kündigen die Musiker an.

"Cantates Spirituelles Francaises" kamen am Hof des Sonnenkönigs Ludwig XIV. in Mode. Kantaten von Élisabeth de La Guerre und René Bousset sowie Motetten von Andrè Campra wird die Sopranistin Julia Kirchner am 2. Juni singen. Zu ihrem Ensemble gehören Friederike Lehnert, Violine, Ulla Hoffmann, Viola da gamba, und Cornelia Osterwald, Orgel und Cembalo.

Elisabeth Seitz hat mit ihrem Hackbrett in den letzten Jahren auch in Dresden begeisterte Anhänger gewonnen. Neue Akzente setzt sie diesmal im Dialog mit dem Gambisten Christian Zincke in Musik von Mittelalter bis Neuzeit. Mit der fantasieanregenden Überschrift "... und das Zymbal am Baum hing, über sein Herz ein Traum ging ..." locken sie Interessierte am 16. Juni nach Moritzburg.

"Musica baltica" führt die Zuhörer am 25. August in den Norden. Johann Schop, 46 Jahre lang - bis zu seinem Tode 1667 - "prinzipalster Ratsviolist" in Hamburg, gilt als einer der ersten berühmten deutschen Geigenvirtuosen. Neben seinen Sonaten werden weitere von Dietrich Buxtehude und Dietrich Becker erklingen. Es musizieren Anne von Hoff, Violine, Ulrike Becker, Violoncello, und Christine Tschirge, Cembalo.

Mit Psalmvertonungen greift das Tilia Ensemble Dresden liturgische Elemente einer Vesper, dem Abendgebet der Kirche, auf. Die Sänger stellen die katholische Tradition, hier in Psalmen einer "Marienvesper" von Isabella Leonarda, neben Psalmkompositionen in protestantischem Geist von Heinrich Schütz bis Felix Mendelssohn Bartholdy. Dieses Aufgreifen beider Traditionen findet in der Schlosskapelle Moritzburg einen ganz sinnfälligen Platz, diente doch dieser sakrale Raum im Wechsel seiner Geschichte beiden Konfessionen. iDie musikalischen Vespern in der Schlosskapelle Moritzburg beginnen jeweils 17 Uhr, der Eintritt ist frei, um eine Spende wird am Ausgang gebeten.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 17.05.2013

DNN

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Region News

Ob zur Entspannung, in der Mittagspause oder zum Spaß mit Freunden. Auf unserer Spieleseite können Sie wählen zwischen Denksport-, Geschicklichkeits-, Such- und Sportspiele. Jetzt gratis spielen im Spieleportal von DNN.de! mehr