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Musik- und Theatertage gehen mit Premiere von Melancholia zu Ende

Musik- und Theatertage gehen mit Premiere von Melancholia zu Ende

Die Musik- und Theatertage, die von Christiane Matthé aus der Villa Teresa organisiert werden, gehen mit einer Premiere zu Ende. Am heutigen Sonnabend, 17 Uhr, tritt erstmals die Gruppe Melancholia in Schloss Batzdorf auf.

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Dirk Zöllner, Shir-Ran Yinon, Wolfgang Hentrich und B. Deutung (v.l.) treten am heutigen Sonnabend auf Schloss Batzdorf erstmals als Melancholia auf.

Quelle: pr

Coswig/Klipphausen. Es handelt sich dabei um ein Quartett, zu dem der Konzertmeister der Dresdner Philharmonie Wolfgang Hentrich, der Sänger Dirk Zöllner, der durch zahlreiche Engagements bei Metal- und Independent-Bands bekannte B. Deutung und die israelische Bratschistin Shir-Ran Yinon zählen.

Eine spannende Zusammensetzung also, die auf Betreiben Zöllners zusammenkam, wie Hentrich sagt. Beide haben schon seit längerem gemeinsame Projekte, wissen also, wie man aus dem Aufeinandertreffen von Rock und Soul mit klassischer Musik ein interessantes Programm gestalten kann. Für die Arrangements ist allerdings die junge Israelin Yinon verantwortlich, die Komposition und Arrangement studiert hat. Sie hat schwermütige Lieder der klassischen Musik ausgewählt, darunter Kompositionen von Schubert, Schumann, Händel, Gluck, Silcher, Beethoven und Mahler. Dazu passe der Veranstaltungsort geradezu ideal, wie Hentrich findet: Ein altes Tonnengewölbe im Keller von Schloss Batzdorf.

"Melancholie ist ein Innehalten in unserer stetig vorwärts drängenden Zeit", sagt der Violinist über das Anliegen des Quartetts, das sich auch als Versuch verstehen lässt, Momente der Nachdenklichkeit und der Entschleunigung zu erzeugen. Dieses Thema werde sich durch das gesamte Programm ziehen. "Das hat auch viel mit Dramatik zu tun und mit großen Gegensätzen in der Musik", sagt er. Er selbst sei gespannt auf den Premierenabend, schließlich arbeiten die Musiker erst seit März in dieser Konstellation zusammen.

Diesem ausgefallenen Höhepunkt der Reihe folgt noch ein Klavierabend in der Villa Teresa am Sonntag, der zu den dort traditionellen Konzerten gezählt werden darf. Der südkoreanische Pianist Jongdo An spielt ab 18 Uhr Werke von Robert Schumann und Franz Schubert. Der 1986 geborene Künstler hat am Mozarteum in Salzburg bei Christoph Lieske und Pavel Gililov studiert und kann auf eine Reihe von Wettbewerbserfolgen zurückblicken. Dazu zählen der Concours Long-Thibaud-Crespin Paris 2012 und der Chopin-Preis beim Deutschen Klavierwettbewerb Polnischer Musik im Jahr 2013.

Musik- und Theatertage: heutiger Sonnabend, 17 Uhr, Schloss Batzdorf, Schlossstraße in Batzdorf/Klipphausen: Melancholia - von den Perlen klassischer Melancholie, Eintritt 27 Euro; So., 18 Uhr, Villa Teresa, Coswig, Kötitzer Straße 30: Klavierabend mit Jongdo An, Eintritt 22 Euro

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 12.07.2014

Uwe Hofmann

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