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Mure in Obervogelgesang wieder sicher: Sanierung für 410.000 Euro ist abgeschlossen

Mure in Obervogelgesang wieder sicher: Sanierung für 410.000 Euro ist abgeschlossen

August 2010: Starkregen schleudert Unmengen an Wasser ins Elbtal. Plötzlich lösen sich in Pirna-Obervogelgesang 2500 Tonnen Steinschutt- und Geröllmassen aus dem ehemaligen Sandsteinbruch und wälzen sich bis zur Bahnunterführung.

In Folge ist diese fast vollständig blockiert sowie die Sicherheit auf dem Elberadweg und der Bahnstrecke gefährdet.

Drei Jahre später sind jetzt die Maßnahmen zur Murensicherung der Steinschütte im ehemaligen Sandsteinbruch abgeschlossen. Gestern wurde die Baustelle übergeben. "In den vergangen Jahren haben die Murenabgänge immer wieder erhebliche Schäden und Gefahren hervorgerufen", erklärte Uwe Schädlich, Leiter des Bauamtes der Stadt Pirna. Insbesondere die parallel verlaufende Bahnstrecke und der angrenzende Elberadweg seien durch die hinab strömenden Geröll- und Erdmassen gefährdet. "Die Stadt Pirna war dementsprechend nicht nur an einer temporären Schadensbehebung interessiert, sondern strebte eine dauerhafte Sicherung des Bereiches an. "

Die fast 60 Prozent steile Erosionsrinne, in der die Mure ins Tal floss, ist nun von Experten der Strabag mit großen Bruchsteinen und zusätzlichen Steinfangnetzen gesichert worden. Insgesamt wurden auf etwa 1100 Quadratmetern Fläche etwa 1000 Tonnen Bruchsteine aus Sandstein mit Spezialtiefbautechnik eingebaut.

Drei Steinschwellen verlangsamen in Zukunft das abströmende Wasser, das sich in einem Becken sammeln kann und schließlich in Richtung Elbe abgeleitet wird. Im Plateaubereich des ehemaligen Steinbruchs sind zudem so genannte Verwallungen aufgeschüttet worden. Diese Dämme gewährleisten einen gezielten Ablauf in das befestigte Gerinne. In den Böschungen sorgen Schutzmatten aus Jutefaser und angepflanzte Gehölze für dauerhaften Erosionsschutz. Im Vorfeld der Bauarbeiten erfolgte die Böschungsbefestigung des Teichgrundbaches an der Stelle, an der der Bach 2010 zum Steinbruch durchbrach.

Wegen des Hochwassers im Juni verlängerte sich die Bauzeit um einen Monat. Insgesamt haben die Maßnahmen 410 000 Euro gekostet, 90 Prozent davon werden vom Freistaat gefördert. Die Planungen wurden von der Planungsgesellschaft Scholz + Lewis mbH durchgeführt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 20.09.2013

Tominski, Katrin

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