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Motorradunfall in Moritzburg: Polizei geht von erhöhter Geschwindigkeit des Bikers aus

Motorradunfall in Moritzburg: Polizei geht von erhöhter Geschwindigkeit des Bikers aus

Der Motorradfahrer, der am Sonntagnachmittag bei dem schweren Unfall in Moritzburg ums Leben kam, ist zu schnell gefahren. Das sagte gestern Polizeisprecher Thomas Geithner auf Anfrage der DNN.

"Wir gehen von einer überhöhten Geschwindigkeit des Motorradfahrers aus", teilte Geithner mit. Der 26-Jährige war mit seiner Yamaha in Richtung Berbisdorf unterwegs. Dabei stieß er mit der Kutsche zusammen, die laut Polizei die Staatsstraße querte. Der junge Mann starb bei dem Unfall, ebenso eines der Pferde. Das zweite Tier wurde schwer verletzt. Die Polizei musste es erschießen, um es von seinen Qualen zu erlösen.

Zugleich sprach Geithner den Kutscher gestern von einem Verdacht frei, der in den vergangenen drei Tagen bei der Diskussion über den schweren Unfall unter anderem im Internet diskutiert wurde. Geithner: "Bei dem Kutscher gab es keine Hinweise auf den Genuss von Alkohol." Wie bei Unfällen allgemein üblich, ist am Sonntag sofort geprüft worden, ob sich der aus Moritzburg stammende Kutschführer betrunken auf den Bock gewagt hatte. Das Ergebnis war negativ, der Alkoholvorwurf gegen den 67-Jährigen ist damit aus der Welt.

Bis gestern hat die Polizei zu diesem Unfall zehn Zeugen vernommen. Darunter waren sowohl die Gäste des Kutschers als auch der Mann selbst. Er hatte am Montag berichtet, das Motorrad sei "sehr schnell angerast" gekommen und habe zuvor noch "in einem Höllentempo" ein Auto überholt. Die Polizei bestätigte die Überholaktion, äußerte sich aber nicht zum Tempo, mit dem das Motorrad dabei gefahren ist. Auf der Staatsstraße durch den Moritzburger Forst sind 60 Stundenkilometer erlaubt.

Neben den unmittelbar Betroffenen wurden zudem auch drei unabhängige Zeugen befragt, so Polizeisprecher Thomas Geithner. Zum Ergebnis dieser Befragung sagte er jedoch nichts. Wie lange an dem Gutachten zu dem schweren Unfall gearbeitet wird, ist laut dem Polizeisprecher völlig offen. Das könne durchaus mehrere Wochen dauern, sagte Geithner.

Christoph Springer

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