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Moritzburger Hengstparade zog die Besucher in ihren Bann

Moritzburger Hengstparade zog die Besucher in ihren Bann

"Rittersport" hat seine Sache wieder gut gemacht. Der dunkelbraune Hengst zeigte auf der gestrigen Auftaktveranstaltung der Moritzburger Hengstparaden wieder einmal starke Nerven.

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Kraft und Eleganz: Die Schweren Warmblüter präsentierten sich in den großen Mehrspännern.

Quelle: H. Schuster

Friedrich Günther, 1. Hauptsattelmeister, führte mit ihm den Fanfarenzug an und absolvierte souverän die Paradepost des Kesselpaukers.

Nach diesem traditionellen Auftakt sprach der Ehrengast der Veranstaltung, Landtagspräsident Matthias Rößler (CDU), ein Grußwort. Darin verwies er auf das 185. Jubiläum des Gestütes. König Anton hat es 1828 zur staatlichen Förderung der Pferdezucht gegründet. Zu diesem Grundsatz bekennt sich der Freistaat Sachsen auch heute noch und finanziert das Gestüt. In diesem Zusammenhang verwies der Politiker auf die Umbaumaßnahmen, die nach der letzten diesjährigen Hengstparade am 15. September 2013 beginnen werden (DNN berichteten).

Dann ging es Schlag auf Schlag. Insgesamt 18 Programmpunkte begeisterten die Zuschauer auf den gut gefüllten Rängen während der rund vierstündigen Veranstaltung. Immer wieder wurden die Schweren Warmblüter in Szene gesetzt. Hengste dieser Rasse sind in keinem anderen deutschen Landgestüt zu sehen.

Ihre Bedeutung für Moritzburg spielte auch im Jubiläums-Schaubild, das wichtige Ereignisse aus der Gestütsgeschichte zeigte, eine Rolle. So wurden bereits 1871 wurden die ersten Hengste gekauft. Auch in Zeiten, in denen diese Rasse weniger gefragt war, sicherte das Gestüt ihren Fortbestand. Kurz vor der Pause waren sie noch einmal zu sehen, im Bild der großen Mehrspänner - als Achter-, Neuner- und Zehnerzug. Sie gestalteten auch das Abschlussbild, den Sechzehnerzug vor der Postkutsche, der wie stets mit viel Beifall von den Besuchern bedacht wurde.

Auch für die Lehrlinge des Gestüts sind die Hengstparaden eine große Herausforderung. So zeigten sie Mut und Geschicklichkeit beim Trampolinspringen über Kaltblutpferde. Bei dieser betont sportlichen Nummer gab es anerkennenden Beifall auch dann, wenn es mal nicht so exakt klappte. Hannelore Schuster

iWeitere Termine der Hengstparaden 2013: 7. und 15. September, jeweils ab 13 Uhr. Karten sind an der Tageskasse erhältlich. An den Vormittagen vor den Hengstparaden können von 9 bis 11 Uhr die Stallungen besichtigt werden.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 02.09.2013

H. Schuster

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