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Moritzburger Haushalt mit einem Loch von 172000 Euro beschlossen

Moritzburger Haushalt mit einem Loch von 172000 Euro beschlossen

Ende gut, (fast) alles gut. Dieses Fazit lässt sich nach der jüngsten Gemeinderatssitzung ziehen. Nahezu einhellig und parteiübergreifend stimmten die Gemeinderäte dem von Kämmerin Martina Klotsche geschnürten Haushaltspaket zu.

Es umfasst Ausgaben in Höhe von 13,5 Millionen Euro. Es ist ein Kompromisspapier, um das im Vorfeld wochenlang hart gerungen wurde. Vor allem die CDU-Fraktion nahm Anstoß an den ursprünglich ausgewiesenen Fehlbetrag in Höhe von 682000 Euro und drohte mit der Ablehnung.

Bürgermeister Jörg Hänisch (parteilos) besserte das Zahlenwerk daraufhin nach und zeigte sich nach der Abstimmung recht zufrieden. Zwar bleibt unterm Strich noch ein Minus von 172000 Euro. Doch diese Summe resultiert laut Hänisch einzig und allein aus den Abschreibungen, die Moritzburg erwirtschaften muss. Auch hier sieht Hänisch seine Gemeinde auf einem guten Weg. Denn im Gegensatz zu vielen Nachbarkommunen kann Moritzburg den Großteil seiner Abschreibungen, deren Gesamtsumme Hänisch mit 2,5 Millionen Euro bezifferte, selbst erwirtschaften.

Ein Faustpfand dabei sind die 2,2 Millionen Euro Gewerbesteuern und beachtliche 2,9 Millionen Euro Anteil an den Einkommenssteuern. Wegen des Abwasserbauprogramms kommt Moritzburg dennoch nicht ohne neue Kredite aus. Insgesamt genehmigte der Gemeinderat neue Darlehen über 1,3 Millionen Euro. Bis Ende dieses Jahres wächst die Schuldenlast voraussichtlich auf knapp acht Millionen Euro. Da der Bau des Feuerwehrgerätehauses und die neue Boxdorfer Kindertagesstätte nicht ohne Kredite zu stemmen sind, steigen die Schulden laut Prognose bis Ende 2017 sogar auf 8,5 Millionen Euro an.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 07.04.2015

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