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Moritzburger Fisch- und Waldfest mit viel Schnee und ungewohnt niedrigen Temperaturen

Moritzburger Fisch- und Waldfest mit viel Schnee und ungewohnt niedrigen Temperaturen

Die rund 12 000 Besucher des Fisch- und Waldfestes konnten sich am Sonnabend über den ersten Schnee des Jahres freuen. Weiße Flocken und ein eisiger Wind wirbelten über den Schlossteich und ließen viele vor Kälte zittern.

Von Hauke Heuer

So zog man sich in die Festzelte zurück, um auf das traditionelle Abfischen zu warten.

Beim Fischzug in diesem Jahr haben die Mitarbeiter der Teichwirtschaft Moritzburg GmbH rund 28 Tonnen aus dem Schlossteich abgefischt. Dabei wurde der Teich fast ganz abgelassen, um die Fische aus der verbleibenden Wasserrinne mit Hilfe eines Schleppnetzes einzufangen. Ein Teil von ihnen wurde direkt an die Festbesucher verkauft, die dem schlechten Wetter zum Trotz in Schlangen an den Verkaufsständen ausharrten. Während dessen sorgte Gourmetkoch Gerd Kastenmeier für die kulinarische Untermalung und zauberte aus frisch gefangenen Zandern und Hechten delikate Kombinationen mit Schwarzwurzel, Safran und gebratenem Brokkoli. Dabei gab er Tipps und Tricks zum Nachkochen und verteilte die eine oder andere Kostprobe an seine Zuschauer.

Die Moritzburger Parforcehornbläser gaben das Signal zur Eröffnung des Waldfestes auf dem Schlossparkplatz. Der Staatsbetrieb Sachsenforst organisierte ein umfangreiches Programm, das den Besuchern mit Aktionen wie einer Greifvogelshow, einer Jagdhundevorführung und Rundgängen das Thema Wald näher bringen sollte. Mittelalterliches Flair kam auf, als am Samstagabend die selbst ernannten Könige der Spielleute "Corvus Corax" mit Dudelsack, Laute und Leier dem Publikum kräftig einheizten.

Die sächsische Fisch- und Waldköniginnen Anne Graichen (27) und Luzi Elsa Harras (21) fuhren in einer königlichen Kutsche auf dem Festgelände ein. Die Blaublütigen begutachteten die Stände, posierten mit Gästen für Fotos und unterstützten das Unterhaltungsprogramm

"So kaltes Wetter wie am Sonnabend hatten wir noch nie. Deshalb verbuchen wir in diesem Jahr drei- bis viertausend Gäste weniger als üblich. Zum Glück war der Sonntag sonnig, so fanden doch noch einige den Weg nach Moritzburg", freut sich Gundula Bleul, Geschäftsführerin der Kulturlandschaft Moritzburg GmbH, die das Fest austrägt, über den Wetterumschwung.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 29.10.2012

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