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Moritzburg trauert um Ex-Bürgermeister - Georg Reitz verstirbt bei einem tragischen Motorradunfall

Moritzburg trauert um Ex-Bürgermeister - Georg Reitz verstirbt bei einem tragischen Motorradunfall

Der langjährige Moritzburger Bürgermeister Georg Reitz ist tot. Er verstarb in der Nacht zum Mittwoch bei einem tragischen Motorradunfall im Spitzgrund in Coswig.

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Georg Reitz verstarb in der Nacht zum Mittwoch.

Quelle: Archiv

Moritzburg/Coswig. Nach Angaben der Polizei fuhr Reitz mit seiner Suzuki entlang der Spitzgrundstraße aus Coswig in Richtung Auer. In einer Rechtskurve kam er nach links ab und sein Motorrad kollidierte mit der Leitplanke. Der 57-Jährige wurde über die Leitplanke geschleudert und stürzte die Böschung zum Lockwitzbach hinunter. Ein Jogger hatte den verletzten Reitz schließlich gefunden und die Rettungskräfte sowie die Polizei alarmiert. Sämtliche Hilfen kamen allerdings zu spät, der ehemalige Bürgermeister verstarb noch an der Unfallstelle.

Reitz hinterlässt Familie und eine Tochter im Vorschulalter. "Wir sind sehr betroffen und brauchen jetzt erst einmal Zeit, um das zu realisieren", äußerte sich Reitz' Nachfolger Jörg Hähnisch in einer ersten Stellungnahme gegenüber den DNN. Beide Kommunalpolitiker kannten sich sehr gut, weil Hähnisch lange Jahre in der von Reitz geführten Verwaltung als Kämmerer arbeitete, ehe er zum Schlösserland nach Dresden wechselte.

Reitz wurde 1999 erstmals ins Bürgermeisteramt der Großgemeinde Moritzburg gehoben, die damals aus der Vereinigung von Moritzburg und Friedewald entstanden war. Als der CDU-Mann nach zwei Amtszeiten bekannt gab, dass er für eine dritte nicht mehr zur Verfügung stehe, schickte die SPD Hähnisch als Bürgermeister-Kandidaten für die Wahl im März 2013 ins Rennen. Nach seiner Kür war es Reitz, der seinen Nachfolger vertraulich in alle Amtsgeschäfte einarbeitete, erinnert Hähnisch.

Der plötzliche Tod reißt den 57-jährigen Reitz nun mitten aus dem Leben, zumal er sich gerade ein neues Betätigungsfeld in der Kommunalpolitik gesucht hatte. Der Kreistag Meißen hatte ihn zum Suchtpräventionsbeauftragten gekürt. Bei diesem Ehrenamt geht es vor allem darum, Drogenmissbrauch und -handel durch Aufklärung zu bekämpfen und dadurch, dass man Politik und Polizei durch das Verfassen einer Drogenstatistik und bei der Ermittlungsarbeit unterstützt. Die Stelle wäre für Reitz ideal gewesen, meint Hähnisch. Er habe großes Interesse an einem Engagement im sozialen Bereich gehabt, zumal er lange Jahre im Altkreis als Dezernent für Soziales gearbeitet habe.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 17.07.2014

uh/ste

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