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Moritzburg Festival lässt sich von Volksmusik inspirieren

Moritzburg Festival lässt sich von Volksmusik inspirieren

Bekannte Künstler und jede Menge Musik: Das Moritzburg Festival vor den Toren Dresdens hat sich als Treffpunkt der internationalen Kammermusik-Szene einen Namen gemacht.

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Quelle: dpa

In diesem Jahr lassen sich die Musiker um ihren künstlerischen Leiter Jan Vogler von Volksmusik der vergangenen Jahrhunderte inspirieren - so wie einst Joseph Haydn, Johannes Brahms oder Bohuslav Martinu. Sie verwendeten Melodien ländlicher Gebiete auch für ihre Kammermusik.

Einige der schönsten Kompositionen sollen nun beim Moritzburg Festival von diesem Samstag (9. August) an zu hören sein. Bis zum 24. August sind unter anderem die Pianisten Lise de la Salle, Anttii Siirala und Martin Stadtfeld, Cellistin Natalie Clein sowie Geigerin Baiba Skride zu erleben. Auch Vogler greift mit seinem Cello ins Geschehen ein. Composer-in-Residence ist der Schweizer David Philip Hefti, der eigens für das Festival ein Streichsextett schrieb. Es wird am 19. August im Monströsensaal von Schloss Moritzburg uraufgeführt. Zu den Moritzburger Klassikern gehören inzwischen das Musik-Picknick auf den Wiesen von Schloss Proschwitz, das Kinderkonzert in den Elbe Flugzeugwerken in Dresden (beides am 10. August) und die „Lange Nacht der Kammermusik“ (13. August.)

Bereits in dieser Woche probt der Nachwuchs für seine Auftritte. Die Festival Akademie wird in diesem Jahr von Heinrich Schiff geleitet. Moritzburg wählte dafür aus mehr als 300 Bewerbern 40 junge Musikerinnen und Musiker aus 16 Ländern aus. Die Akademie bestreitet am Samstag das Eröffnungskonzert in der Gläsernen VW-Manufaktur in Dresden. Das Moritzburg Festival entstand 1993 nach dem Vorbild des Marlboro- Festivals in den USA. Nach einer Probenwoche stellen die Teilnehmer die Ergebnisse ihrer Arbeit in Konzerten vor. Binnen kurzem spielte sich Moritzburg in die erste Reihe internationaler Kammermusikfeste. Auch im Ausland gastierte man bereits. 2003 gaben die Moritzburg-Künstler ihr Debüt in der New Yorker Carnegie Hall.

dpa

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