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Mobiler Schutz für Radebeul ist passé: Für Fürstenhain jetzt durchgängiger Deich in Planung

Mobiler Schutz für Radebeul ist passé: Für Fürstenhain jetzt durchgängiger Deich in Planung

Der Radebeuler Stadtteil Fürstenhain, der durch das Hochwasser im Juni dieses Jahres wieder teilweise unter Wasser stand, soll künftig mit einem durchgängigen Deich geschützt werden.

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Die Grafik zeigt den Verlauf des geplanten Deiches in Fürstenhain.

Quelle: Grafik: Eylert

Ursprünglich hatte die Landestalsperrenverwaltung in Höhe der Einmündung der Fürstenhainer Straße eine Unterbrechung des Dammes und einen mobilen Flutschutz vorgesehen.

Diese Variante war von der Stadt im Rahmen des 2011 durchgeführten Anhörungsverfahrens abgelehnt worden. "Zum einen müssen wir dann diese mobile Schutzwand unterhalten, einlagern, auf- und abbauen, zum anderen muss das Wohngebiet hinter einer mobilen Schutzwand immer evakuiert werden", erklärte Radebeuls Oberbürgermeister Bert Wendsche (parteilos) auf der jüngsten Stadtratssitzung. Dass in der überarbeiteten Planung für die Hochwasserschutzlinie nun ein durchgängiger Damm "mit einem vernünftigen Abstand zur Straße" vorgesehen ist, wurde mit Zufriedenheit registriert. Der "Gohliser Weg" werde über den Damm geführt und bekomme einen "mobilen Verschluss". Ebenso positiv wurde aufgenommen, dass der Deich nun rund 150 Meter kürzer ist, nicht mehr bis zur Kötzschenbrodaer Straße hochgezogen werden soll und die Linienführung des Auenweges erhalten bleibt.

Noch nicht zufrieden ist die Stadt mit der vorgesehenen Gestaltung der "Überlaufstrecke". Dabei handelt es sich um eine Fläche zwischen Reifen-Hammer und Gohliser Weg, die (wenn nötig) kontrolliert geflutet werden kann. Radebeul moniert die "Steinlastigkeit" und fordert einen hohen Begrünungsanteil. Zudem ist die Stadt nicht einverstanden mit der Art und Weise der Anbindung des Deiches an das Gelände der Friedenskirche. OB Wendsche rechnet, dass im November die Anhörung vor der Landesdirektion erfolgt. "Ist das erfolgreich, kann man eventuell Mitte 2014 mit dem Planfeststellungsbeschluss rechnen."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 27.09.2013

Steinbach, Catrin

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