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Merkel: Asylbewerber sollen Chance auf dem Arbeitsmarkt bekommen

Merkel: Asylbewerber sollen Chance auf dem Arbeitsmarkt bekommen

Gut ausgebildete Asylbewerber sollen eine schnelle Chance auf dem deutschen Arbeitsmarkt erhalten. Das sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch bei einem Besuch der Uhrenmanufaktur A.

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Bundeskanzlerin Angela Merkel

Quelle: dpa

Glashütte. Lange & Söhne in Glashütte. Deutschland habe es bis jetzt geschafft, den Rückgang bei der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter mit einer Ausweitung der Erwerbstätigkeit auszugleichen. Künftig werde man verstärkt auf das Wissen und Können von Zuwanderern bauen.

Merkel kam im Anschluss an einen Besuch der Flüchtlingsunterkunft in Heidenau. In ihrer kurzen Ansprache ging sie vor den Gästen, darunter Fachjournalisten der Uhrenindustrie aus aller Welt, noch einmal auf Heidenau ein, wo am vergangenen Wochenende Rechtsextremisten mit gewalttätigen Ausschreitungen für Schlagzeilen gesorgt hatten: „Diese Gewalttäter sind eine Schande für unser Land.“ Die Arbeit der vielen ehrenamtlichen Helfer setze ein Zeichen gegen „diejenigen, die mit Menschenverachtung pöbeln und alles kurz und klein schlagen wollen“.

„Noch nie seit dem Zweiten Weltkrieg waren so viele Menschen auf der Flucht wie heute“, sagte Merkel. Doch gemeinsam würden Bund, Länder, Kommunen und die vielen Ehrenamtlichen diese Herausforderung meistern. „So, wie es Europa schafft, Finanzkrisen zu bewältigen, so muss es Europa und uns allen auch gelingen, Menschen in Not zu helfen. Hier, wie aber natürlich auch in den Ländern, aus denen sie herkommen, damit sie sich gar nicht erst auf die Flucht begeben müssen. Alles andere wäre der Wertegemeinschaft Europa nicht würdig.“

Im Beisein Merkels wurde bei A. Lange & Söhne eine neue Fertigungsstätte in Betrieb genommen. Die ist zugleich die größte Geothermie-Anlage Sachsens - im Winter wird die Manufaktur mit Erdwärme beheizt. Die Firma hat nach eigenen Angaben einen zweistelligen Millionenbetrag investiert, wollte aber nicht konkreter werden.

A. Lange & Söhne stellt Luxusuhren her. Ferdinand Adolph Lange legte 1845 mit seiner Manufaktur den Grundstein für die sächsische Feinuhrmacherei. Nach der Wende erfolgte ein Neuanfang für das Unternehmen. Inzwischen gehört es zum Schweizer Luxusgüterkonzern Richemont. Bilanzzahlen nennt es nicht. Jedes Jahr werden nur wenige tausend Zeitmesser hergestellt. Die Preisspanne für eine Lange-Uhr reicht von 15 600 bis 1,92 Millionen Euro.

dpa

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