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Meißner sammeln für "Porzellanorgel"

Meißner sammeln für "Porzellanorgel"

Meißen. Der Förderverein Frauenkirche Meißen hat gestern fünf Spender geehrt, die den Orgel-Neubau in der Meißner Frauenkirche mit insgesamt 10 000 Euro unterstützen.

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Die Frauenkirche zu Meißen in der Altstadt wurde erstmals 1205 erwähnt, erklärt Kantor Karsten Voigt. Der nach dem Bauwerk benannte Förderverein setzt sich für eine neue Orgel mit Pfeifen aus Meissener Porzellan ein.

Quelle: Martin Förster

Meißen. Der Förderverein Frauenkirche Meißen hat gestern fünf Spender geehrt, die den Orgel-Neubau in der Meißner Frauenkirche mit insgesamt 10 000 Euro unterstützen. Sie sind die ersten Stifter der Spendenaktion "Der besondere Ton". Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) überreichte ihnen deshalb im Gemeindesaal der Kirchgemeinde St. Afra als Dank jeweils ein Stifterbrief-Paket mit einer Urkunde, die signiert wurde von den Förderern der Aktion, Meißens Landrat Arndt Steinbach (CDU), Superintendent Andreas Stempel und de Maizière.

Laut Ina Heß vom Förderverein ist zudem je eine Originalgrafik von einem Künstler aus Meißen und der Region enthalten. Die Urkunden wurden von Kunstpreisträger Kay Leonhardt und von Daniel Bahrmann entworfen. Stifterbriefe bekommt man für Spenden über 500, 1000, 2000 oder 5000 Euro. Ziel ist, 400 000 Euro bis 2016 einzunehmen. In vier Jahren ist die Weihe der Orgel geplant. Sie soll als weltweit erste Kirchenorgel Pfeifen aus Meissener Porzellan enthalten.

Bereits Ende der 1960er-Jahre waren auf der alten Orgel der Frauenkirche starke Verschleißspuren zu sehen. Langjährige Bemühungen, ein neues Instrument zu bauen, kamen nach 1990 zum Erliegen. Erst mit der "Erfindung" der Prozellanpfeifen durch Porzellangestalter Ludwig Zepner und der Entwicklung eines Konzeptes der Kirchgemeinde St. Afra bekam das Orgel-Projekt neuen Auftrieb.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 13.10.2012

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