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Meißner Weihnachtsmarkt umgestrickt: Autoverkehr vom Marktplatz verbannt

Meißner Weihnachtsmarkt umgestrickt: Autoverkehr vom Marktplatz verbannt

Meißen. Der Meißner Künstler Kay Leonhardt war zu Scherzen aufgelegt. "Wir haben die neuen Tassen schon getestet, sie sind alle dicht", witzelte er über die blauen Keramikgefäße, die er gemeinsam mit Kunstvereins-Chef Daniel Bahrmann gestaltet hat.

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Alles dicht! Künstler Kay Leonhardt mit der von ihm gestalteten Meißner Glühweintasse über dem Markt. Am Freitag öffnet dort die Meißner Weihnacht.

Quelle: Uwe Hofmann

Sie werden zur Meißner Weihnacht zumeist mit Glühwein befüllt an die Besucher ausgereicht und sind auch als Mitbringsel gedacht. Ob Leonhardt beim Testen der etwa 2000 bis 3000 Exemplare ebenfalls auf Glühwein zurückgegriffen hat, verriet er nicht.

Am Freitag, 17 Uhr, wird die Meißner Weihnacht eröffnet, die Gewerbeverein und Stadt gemeinsam ausrichten. Die Tassen, die in diesem Jahr dem 50-jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft mit dem Pariser Vorort Vitry-sur-Seine gewidmet sind und entsprechend einen weihnachtlich geschmückten Eiffelturm zeigen, sind dabei ein gewohnter Bestandteil. Ansonsten habe man an vielen Schrauben gestellt, wie Gewerbevereins-Vorstand Uwe Reichel sagt. Das geschah auch im Ergebnis einer Umfrage, die man im vorigen Jahr unter Weihnachtsmarkt-Besuchern abgehalten hat. Eine der wichtigsten Änderungen betrifft den Verkehr. Anders als in den Vorjahren ist es nicht gestattet, über den Markt oder an ihm vorbei zu fahren. Nur die Fahrtrichtung von der Fleischergasse in die Burgstraße und von der Marktgasse in die Elbstraße bleiben erlaubt. Weitere auffällige Änderung: Die Bühne steht erstmals nicht vor dem Rathaus, sondern vor dem Meißner Kunstverein. Auf diese Weise bleibt der Blick auf die nummerierten Fensterläden frei, von denen im Dezember jeden Tag eines am Rathaus geöffnet wird.

Am Kleinmarkt wird das Angebot für Kinder konzentriert. Zwar ist der Autoscooter vom Vorjahr nicht mehr dabei, dafür gibt es mit Hexenhäuschen im Märchenwald, einer kleinen Eisenbahn und einer Carrerabahn in der nahen Kinderbibliothek allerhand zu erleben. Im Hexenhäuschen tönen ohne Unterbrechung Märchen vom Band, die Meißner eingelesen haben. Für Besucher, die vom neuen S-Bahn-Halt "Altstadt" zum Markt gelangen wollen, wird vor allem die blaue Illumination des Hahnemannplatzes ein neuer Eindruck sein. Reichel hofft wie in den Vorjahren auch auf zahlreiche Gäste aus Russland und Tschechien. Gerade im Nachbarland mache man gezielt Werbung.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 26.11.2014

Uwe Hofmann

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