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Meißner Straße wird ab Ende Juli in Radebeul-Zitzschewig voll gesperrt

Bis zum Frühjahr 2017 Meißner Straße wird ab Ende Juli in Radebeul-Zitzschewig voll gesperrt

Für Autofahrer kommt es ab dem 25. Juli ganz dicke: Voraussichtlich ab diesem Datum wird die Meißner Straße im Radebeuler Stadtteil Zitzschewig voll gesperrt – und das vermutlich bis ins späte Frühjahr 2017.

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Die Grafik zeigt die geplanten Umleitungen, die voraussichtlich ab dem 25. Juli gelten werden.

Quelle: SV Radebeul

Radebeul. Für Autofahrer kommt es ab dem 25. Juli ganz dicke: Voraussichtlich ab diesem Datum wird die Meißner Straße im Radebeuler Stadtteil Zitzschewig voll gesperrt – und das vermutlich bis ins späte Frühjahr 2017. Für Ortsunkundige sei ein Vergleich gewagt: Das ist in etwa so, als würden in Dresden die fünf Innenstadt-Brücken gleichzeitig gesperrt. Der Effekt wäre dort wie in Radebeul der gleiche: Es werden kilometerlange Umwege erforderlich. Und das für etwa 18 000 Autofahrer, die nach einer Zählung der Verkehrsbehörde täglich über Radebeuls Hauptverkehrsader in diesem Abschnitt fahren.

Und damit dürfen sich Autofahrer und Anwohner auf schwere Monate gefasst machen. „Es gibt im engen Elbtal eigentlich nur die Meißner Straße, über die der Verkehr relativ ungehindert fließen kann“, sagt schließlich Ingolf Zill, Leiter der Verkehrsbehörde. Er will mit Baubeginn eine ziemlich weiträumige Umleitung ausweisen, die in Richtung Coswig bereits an der Kreuzung mit der Moritzburger Straße beginnt und dann über den Friedewald auf die Staatsstraße 81 führt. Von dort können Autofahrer nicht über die Spitzgrundstraße nach Coswig gelangen, die bereits seit einiger Zeit wegen einer Hochwasserschadenssanierung gesperrt ist und das bis 2017 bleibt. Sie müssen der deswegen bereits von Coswig ausgewiesenen Umleitung nach Weinböhla folgen und können von dort zurück nach Coswig oder in Richtung Meißen weiterfahren.

Es gibt noch zwei kleinräumigere Varianten, die beide zur neu gebauten S 84 führen, eine über die Kreuzung mit der Bahnhofstraße und eine über die mit der Coswiger Straße. „Die Staatsstraße endet allerdings in Kötitz an einer Stelle, die nicht so günstig ist“, sagt Zill. Schon jetzt gebe es Probleme mit Schleppkurven im Siedlungsgebiet. Außerdem ist die Kreuzung am Ende der Umleitung, über die Autofahrer wieder auf die in Coswig Dresdner Straße genannte Hauptverkehrsader kommen, schont jetzt wegen ihrer Stauanfälligkeit ein Zankapfel. Ortskundige würden sicher auch andere Wege fahren, auf die wolle man wegen der engen Umgebungsstraßen aber nicht aufmerksam machen, sagt Zill.

Eine Variante, die auf der Hand liegt, ist das Abbiegen unmittelbar am Beginn der Baustelle, an der Kreuzung mit der Gerhart-Hauptmann-Straße. Von dort gelangt man über die Mittlere Bergstraße nach Coswig. Da die Straße teilweise nicht über Fußwege verfügt und noch dazu in schlechtem baulichen Zustand ist, wäre ein hohes Verkehrsaufkommen dort für Anwohner nur schwer erträglich. „Da sind die Schlagzeilen doch programmiert“, sagt Zill ironisch.

Es bleibt schließlich nichts anderes übrig, als in den sauren Apfel zu beißen: Der Bau ist erforderlich, weil die Wasserversorgung-und-Stadtentwässerung-GmbH (WSR) in der Meißner Straße auf 360 Metern einen neuen Abwasserkanal verlegen muss. Er ist Voraussetzung dafür, dass neue Gebiete entlang der Spitzgrundstraße und Mittleren Bergstraße an das Kanalnetz angeschlossen werden können. Gleichzeitig wird auch die Trinkwasserleitung, in Teilen auch die Gas- und Stadtbeleuchtungsleitung erneuert und anschließend die Straßendecke neu gebaut, damit der Abschnitt auf lange Sicht nicht noch einmal angefasst werden muss. Er gilt insbesondere wegen seiner Enge als höchst problematisch.

Bautechnisch will man zunächst für vier Wochen die Kreuzung mit der Gerhart-Hautmann-Straße einseitig sperren und durch eine Bauampel regeln lassen. Anschließend wird eine auf die Gerhart-Hauptmann-Straße abknickende Vorfahrt angeordnet, während die Baustelle langsam Richtung Coswig wandert. Im Zuge der Arbeiten wird auch die Einfahrt auf den Löma-Markt begradigt und ein beidseitiger, wenn auch mitunter sehr schmaler Fußweg eingerichtet. Zu den Kosten will derzeit niemand etwas sagen, weil das Ausschreibungsverfahren demnächst beginnen soll. Im Winter war einmal für den Straßenbau von 700 000 Euro die Rede.

Von Uwe Hofmann

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